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Newsletter Ausgabe 7-2012 vom
20. Juli 2012

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Grünes Licht für elektronische Rechnungen

 

Was wird der Außenprüfer wohl sagen, wenn er meine unsignierten elektronischen Rechnungen unter die Lupe nimmt? Diese Frage hat viele Unternehmen seit dem 1. Juli 2011 beschäftigt, dem Datum, ab dem in Deutschland die Signaturpflicht für elektronische Rechnungen entfiel. Wie muss das von der EU und damit auch vom deutschen Gesetzgeber geforderte innerbetriebliche Kontrollverfahren zur Prüfung der Echtheit der Herkunft und der Unversehrtheit des Inhalts einer Rechnung ausgestaltet sein, damit es vor dem Auge des Fiskus Bestand hat? Darum rankten sich viele Spekulationen, geschürt teilweise von handfesten wirtschaftlichen Interessen. Das BMF-Schreiben "Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011" vom 2. Juli 2012 setzt nun all diesen Spekulationen ein Ende und wir stellen erfreut fest: Einfacher und unkomplizierter wie jetzt von der Finanzverwaltung akzeptiert, geht es im Rahmen der europäischen Vorgaben wohl kaum. All die Unternehmen, die aus Unsicherheit mit dem elektronischen Rechnungsaustausch noch gewartet haben, haben nun grünes Licht.

Orientierung könnte ihnen dabei die "Merksätze zum elektronischen Rechnungsaustausch" des Branchenverbandes Bitkom liefern. Manches ist bei elektronischen Rechnungen dann doch zu beachten. Wer tiefer in den elektronischen Rechnungsaustausch einsteigen will, findet vielleicht Anregungen in der vorgestellten kostenlosen internationalen Marktstudie zur E-Rechnung oder beim EXPP-Summit im September, zu dem der Veranstalter auch ein Freikartenkontingent anbietet. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem BMF-Schreiben folgt dann im nächsten Newsletter.

Ihr Gerhard Schmidt

Aus dem BMF: Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011

Das BMF veröffentlichte am 02.07.2012 das Schreiben "Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011". Nach der Änderung der Mehrwertsteuer- systemrichtlinie auf EU-Ebene und der dadurch notwendigen Anpassung des deutschen Umsatzsteuergesetzes gibt das BMF-Schreiben nun konkrete Hinweise für die Ausgestaltung des elektronischen Rechnungsaustauschs in der Praxis.

Elektronische Rechnungen: Merksätze des Bitkom zum elektronischen Rechnungsaustausch

Der BITKOM e.V. hat die wichtigsten Regelungen sowie Fragestellungen zur elektronischen Rechnung in 10 Merksätzen zusammenfasst. Es wird dabei auf dem aktuellen Stand unter Berücksichtigung des am 2. Juli 2012 veröffentlichten BMF-Schreibens zur »Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011« abgestellt.

Literatur: Kostenlose internationale Marktstudie zur E-Rechnung (Billentis)

Der rund 100-seitige Report "E-Rechnung als Chance in einem veränderlichen Marktumfeld" des Schweizer Beratungsunternehmens Billentis soll Rechnungsversender und -empfänger unterstützen, die teure und papiergebundene Rechnungsverarbeitung durch moderne und automatisierte Verfahren zu ersetzen. Er enthält die wichtigsten Zahlen und Informationen über den Markt. Nebst Fakten zur Marktentwicklung und relevanten Initiativen (Standards, Gesetz) findet der Leser darin auch qualitative Bewertungen und viele Details zu mehreren Lösungsangeboten.

Elektronische Rechnungen: Freikarten für EXPP Summit 2012

Insgesamt 100 Freikarten für den EXPP Summit 2012 stellt der Veranstalter Entscheidern in Fragen des elektronischen Rechnungsaustauschs zur Verfügung. Beim EXPP Summit, dem führende internationalen Kongress für E-Invoicing und E-Billing, treffen sich bereits zum achten Mal Experten und Anwender aus über 35 Ländern. Die Veranstaltung am 24. und 25. September 2012 in Berlin dreht sich insbesondere um die neuesten Trends und Entwicklungen auf dem Markt für E-Invoicing sowie die angepasste Gesetzgebung. Auf dem EXPP Summit erhalten die Teilnehmenden eine Vielzahl an Praxisberichten von Unternehmen aller Größen präsentiert.

Lösungen: GDPdU-Konformität von Projektmanagementsoftware (SIMAT (Hrsg.))

Das SIMAT (Stralsund Information Management Team) der Fachhochschule Stralsund hat ein Arbeitspapier mit dem Titel "GDPdU-Konformität von Projektmanagement-Software - Exemplarische Konzeption und Umsetzung" herausgegeben. Das Arbeitspapier beschäftigt sich mit der Problematik der Bereitstellung steuer- bzw. prüfrelevanter Daten aus Projektmanagement-Tools als Sekundär- und Nebensysteme. Anhand der in der Projektmanagementsoftware "Projektron BCS" implementierten Funktion der Spesenabrechnung wird eine GDPdU-konforme Bereitstellung der Daten für eine digitale Betriebsprüfung diskutiert.

Aus dem BMF:  Ergebnis der steuerlichen Betriebsprüfung 2011

Am 13.06.2012 veröffentlichte der Bundesfinanzminister die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung 2011. Die wesentlichen Punkte: Im Jahr 2011 waren 13.226 Prüfer im Einsatz. Die Außenprüfungen führten zu einem Mehrergebnis von 16,3 Mrd. €. Im Durchschnitt wurden je Prüfer 1,23 Mio. € Mehrergebnis erzielt. Von den 8.571.212 in der Betriebskartei der Finanzämter erfassten Betrieben wurden 197.518 Betriebe geprüft.

Aus dem BMF: Einordnung in Größenklassen gem. § 3 BpO 2000; Festlegung neuer Abgrenzungsmerkmale zum 1. Januar 2013

Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 22.06.2012 neue Abgrenzungsmerkmale nach der Betriebsprüfungsordnung veröffentlicht, die ab 01.01.2013 anzuwenden sind.

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Betriebsprüfung Des Fiskus' fiese Fragen (FTD, 11.07.2012)
* Die Akten über Berlins fidelste Behörde (BZ, 04.07.2012)
* Zu wenig Steuerfahnder in Bayern: Nur alle 250 Jahre eine Kontrolle (Süddeutsche.de, 25.06.2012)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Startklar für die E-Bilanz: Audit Breakfast und Business Lunch (audicon): 26.07. München, 27.07. Stuttgart, 14.08. Hamburg, 24.08. Frankfurt, 30.08. 2012 Düsseldorf
* Blockschulung IDEA/AIS TaxAudit Professional (audicon): 21.-24.08. Hamburg, 04.-07.09. Köln, 09.-12-10. München
* Datenimport mit IDEA (audicon): 23.08 Hamburg, 06.09. Köln, 11.10. München
* AIS TaxAudit Professional (audicon): 24.08 Hamburg, 07.09. Köln, 12.10. München
* Moderne Betriebsprüfung - Stochastik als Prüfmethode (DATEV): 29./30.08. Düsseldorf, 03./04.09. Hamburg
* Digitale Datenanalyse Teil I - Einstieg in DATEV ACL comfort (DATEV): 04.09. Nürnberg, 18.09. München ,08.10. Frankfurt, 29.10. Berlin
* Digitale Datenanalyse Teil II - Basiswissen ACL Desktop-Edition Version 9 (DATEV): 05.09. Nürnberg, 30.10. Berlin
* Digitale Datenanalyse Teil III - Praxisfälle für erfahrene ACL-Anwender (DATEV): 06.09. Nürnberg, 31.10. Berlin
* Konsolidierung in der Praxis - Teil I (DATEV): 05.09. Hamburg, 26.09. Essen, 16.10. Berlin
* Konsolidierung in der Praxis - Teil II (DATEV): 06.09. Hamburg, 27.09. Essen, 17.10. Berlin
* audiconale 2012: E-Bilanz im Fokus: 13./14.09. Düsseldorf
* Elektronische Rechnungsbearbeitung in der öffentlichen Verwaltung (Uni Speyer / FeRD): 27./28.09. Speyer
* Elektronische Kassenbetriebsprüfung - Praxiserfahrungen von BP und StB (DATEV): 09.10. Nürnberg, 10.10. Ulm

Audicon: Startklar für die E-Bilanz: Audicon präsentiert neue Software-Lösung

Ab 2013 sind bilanzierende Unternehmen grundsätzlich verpflichtet, der Finanzverwaltung ihre Steuerbilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung in elektronischer Form - der so genannten E-Bilanz - zu übermitteln. Zur Vorbereitung auf die E-Bilanz stellt die Audicon GmbH ihren Kunden mit XBRL Publisher ab sofort eine webbasierte Software-Lösung zur gesetzeskonformen Aufbereitung, Dokumentation und Übermittlung von Jahresabschlussinformationen im XBRL-Format zur Verfügung.

DATEV: Moderne Betriebsprüfung: Stochastik als Prüfmethode

Die Finanzverwaltung setzt mit modernen Betriebsprüfungsmethoden neue Maßstäbe in der digitalen Datenanalyse. Mit DATEV ACL™ comfort arbeiten Berater auf gleicher Augenhöhe. Mit DATEV ACL comfort stehen über 30 speziell für statistische Analysen vorbereitete Prüfungsschritte zur Verfügung. Damit können Sie die Daten nun zusätzlich unter statistischen Gesichtspunkten computergestützt analysieren. So bereiten Sie sich und Ihre Mandanten bereits vor einer Betriebsprüfung umfassend vor.

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