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Newsletter Ausgabe 9-2011 vom
14. September 2011

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Fragwürdige Fragebogen

 

Immer öfter bekommen Unternehmen vor einer Betriebsprüfung vom Finanzamt einen Fragebogen. Nicht der Fragebogen zum EDV-System ist hier gemeint, sondern ein betriebswirtschaftlich ausgerichteter. Inhaltliche Fragen also, keine technischen. Der Zweck der Fragebogen scheint klar: Inkonsistenzen herbeizuführen zwischen den Antworten des Unternehmens und dessen dann geprüftem Zahlenwerk, um so Argumente für Hinzuschätzungen zu bekommen. Es liegt nahe, dass dieses Verfahren Widerstand provoziert. So rät der Bund der Steuerzahler, nicht leichtfertig Schätzangaben zu machen, sondern Fragen gemeinsam mit dem steuerlichen Berater nur dann zu beantworten, wenn genaue Daten vorliegen. Noch weiter geht Steuerberater Rüdiger Stahl, gestützt auf eine Stellungnahme der Steuerberaterkammer und des Steuerberaterverbandes Westfalen-Lippe in seinem Artikel: "Einspruch gegen den Fragebogen einlegen!" Haben Sie auch schon Erfahrungen mit diesen Fragebogen gesammelt? In der XING-Gruppe "Elektronische Steuerprüfung" habe ich diese Frage gestellt (siehe nachfolgend unter "Diskussion"). Insbesondere die Steuerberater müssten hier doch etwas beitragen können.

Ihr Gerhard Schmidt

Prüfungspraxis: Das “eigene Grab”: Der „teure“ Fragebogen der Finanzverwaltung bei Betriebsprüfungen (Rüdiger Stahl)

Immer häufiger versendet das Finanzamt vor Beginn einer Betriebsprüfung  Fragebögen mit der „Bitte“, der Unternehmer solle diese ausgefüllt zu Beginn der Prüfung dem Prüfer vorlegen bzw. vorher wieder zurück senden. Eins vorweg: Der Unternehmer ist grundsätzlich zur Mitwirkung und Auskunftserteilung gegenüber dem Prüfer  verpflichtet. Aber: Dadurch kann das eigene “Grab” geschaufelt werden!

Checklisten: Steuerfahndung und Durchsuchung in der Steuerberaterkanzlei (Günter Hässel)

Wird gegen einen Mandanten ermittelt, ist häufig auch die Kanzlei betroffen und wird durchsucht. Wie sich Steuerberater und Mitarbeiter in einem solchen Fall am besten verhalten, zeigt dieser Leitfaden.

Prüfsoftware: Umfrage zur Akzeptanz von Datenanalysesoftware

Die Fachhochschule Deggendorf möchte die Akzeptanz digitaler Analysemethoden und Werkzeuge in den prüfenden Berufen (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Steuerkanzleien, Revisionsabteilungen und Finanzämter), sowie die Vor- und Nachteile der eingesetzten Lösungen untersuchen. Dazu bittet sie um die Mitwirkung an einer Online-Umfrage.

Literatur: Ratgeber Betriebsprüfung (Matthias Beimler und Gerhard C. Girlich)

Das Buch gibt einen kompakten Überblick über die zahlreichen steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Prüfungen. Die digitale Betriebsprüfung und neue Prüfungsmethoden werden dabei genauso angesprochen wie die Möglichkeiten des Bürgers, sich gegen Maßnahmen der Behörden zur Wehr zu setzen. Das Buch ist damit als Nachschlagewerk für die Praxis geeignet und behandelt die Materie seriös und dennoch kurzweilig. Durch zahlreiche Beispiele und Schaubilder wird es auch dem unerfahrenen Laien leicht gemacht, Zugang zu der "trockenen" Materie zu finden.

(IT-)Management: Serie "Steuersicher archivieren" - Archivierung und Bereitstellung von steuerrelevanten Daten (Von Thorsten Brand, Stefan Groß, Ivo Geis, Bernhard Lindgens, Bernhard Zöller)

Ein elektronisches Archivsystem zur Aufbewahrung steuerlich relevanter Daten wird von den Finanzbehörden zwar nicht gefordert, doch es bietet sich in vielen Fällen an. Verschiedenen Varianten der Umsetzung sind möglich.

Verlosung: Karten für "Elektronischer Rechnungstag 2011" am 19. Oktober in München

Zwei kostenlose Eintrittskarten für die Veranstaltung „Elektronischer Rechnungstag 2011“ am 19. Oktober in München hat der Veranstalter den Lesern des Newsletters dieses Forums zur Verfügung gestellt. Der "Elektronische Rechnungstag" ist eine eintägige Konferenz mit ergänzendem Pre-Konferenz-Workshop zum Konzept und der Umsetzung von elektronischen Rechnungen im Geschäftsverkehr. Verschiedene Experten diskutieren anhand von Fachvorträgen und Best-Practice die Potentiale und Möglichkeiten, die sich Unternehmen heute durch die Einführung elektronischer Rechnungsstellung bieten. Die Eintrittskarten werden am 10. Oktober 2011 unter allen interessierten Anwendern verlost.

Diskussion: Aktuelles aus der XING-Gruppe "Elektronische Steuerprüfung"

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Mehrwertsteuer-Wahnsinn: Kommt jetzt die Currywurst-Polizei? (EXPRESS.DE, 27.08.2011)
* Compliance-Beauftragte: Unternehmen rüsten auf (Handelsblatt, 26.08.2011)
* Keine Angst vor der Betriebsprüfung (Computerwoche, 24.08.2011)
* Betriebsprüfer sorgten für 44 Millionen Euro (HNA.de, 16.08.2011)
* Die Steuerfahndung lauert auch im Internet (shz.de, 15.08.2011)
* Tatsächliche Verständigung bei Schätzung empfehlenswert (DeutscheHandwerksZeitung, 09.08.2011)
* Betriebsprüfung im Amt vermeiden (DeutscheHandwerksZeitung, 08.08.2011)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Digitale Datenanalyse nach IDW PH 9.330.3 mit der DATEV Lösung (DATEV): 27.09., Dortmund, 28.09. Frankfurt, 11.10. München, 12.10. Sindelfingen
* Audiconale (Audicon): 15./16.09. Düsseldorf
* DMS-Expo (Messe Stuttgart): 20.-22.09. Stuttgart    
* PraxisForum E-Bilanz (GISA): 27.09. Berlin
* Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse (DFDDA): 13./14.10. Hamburg
* Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media): 18.19.10. München
* Elektronische Kassenbetriebsprüfung (DATEV): 08.11. Berlin, 17.11. Freiburg, 22.11. Kassel, 23.11. Nürnberg, 29.11. Dortmund, 30.11 Frankfurt

DATEV: Wird das Unternehmen überleben? - Prüfer-Zirkel Bilanzrating und Branchenbenchmarks

Die schwerwiegenden Folgen der Finanzmarktkrise für die Realwirtschaft haben den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer vor große Herausforderungen gestellt. Dies gilt insbesondere für die Beurteilung der Risikoberichterstattung und die Plausibilitätsbeurteilung bzw. Prüfung der Going-Concern-Prämisse. Daher ist es umso wichtiger, dass der Abschlussprüfer ein objektiviertes, am Risiko orientiertes Prüfungsverfahren anwendet, welches den hohen Anforderungen eines, vom Gesetzgeber vorgegebenen, Qualitätssicherungssystems gerecht wird. Eines der modernen Verfahren stellen Bilanzratingmodell dar, die sich seit einigen Jahren bewährt haben. DATEV bietet darüber hinaus, erstmals für den prüfenden Berufsstand, eine auf Ratingmodellen aufgebaute Benchmarkanalyse mit über 500 Branchen an. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie von Dr. Harald Krehl und Jörg Schaller auf den Veranstaltungen im Oktober und November 2011 im Prüfer-Zirkel "Bilanzrating und Branchenbenchmarks".

Audicon: Unterstützung bei der E-Bilanz

Unternehmen müssen sich, um die Verpflichtung zur Übermittlung der E-Bilanz erfüllen zu können, mit zwei Fragen beschäftigen: der Bereitstellung der technischen Voraussetzungen zur Erzeugung und Übermittlung des XBRL-Datensatzes sowie der Organisation der Datenhaltung zur "Befüllung" der Taxonomie. Audicon unterstützt sie gerne dabei.

GISA: Gesetzeskonform handeln mit der GISA E-Bilanz-Lösung

Das GISA Competence Center Compliance stellt ein E-Bilanz-Tool mit einem integrierten XBRL-Konverter bereit. Mit dieser flexibel einsetzbaren Werkzeugsammlung kann der gesamte Prozess der Bilanzerstellung bis hin zur elektronischen Übermittlung an die Finanzbehörden unterstützt und somit optimiert, sowie die Qualität der Bilanzdaten gesteigert werden. In Verbindung mit unseren abgestimmten Servicepaketen bietet die GISA  ein Komplettangebot von der Informationsvermittlung über die Analyse bis zur Umsetzung der E-Bilanz sowie der Nachbetreuung an. Die GISA möchte in diesem Zusammenhang auf das PraxisForum E-Bilanz, welches am 27.09. 2011 in Berlin stattfindet, aufmerksam machen.

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