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Newsletter Ausgabe 2-2016 vom
26. Februar 2016

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Alt(daten)lasten schultern

 

Wird ein neues System im Unternehmen eingeführt, ein ERP- oder ECM-System beispielsweise, sind alle froh, wenn das Projekt ohne große Komplikationen klappt. Wenn sich die neue Software passgenau in die IT-Landschaft des Unternehmens integrieren lässt. Wenn alle Daten korrekt aus den Vorgängersystemen übernommen wurden.

Ja, die Vorgängersysteme. Eigentlich braucht man die ja nun nicht mehr. Doch leider sieht das Finanzamt das etwas anders. Und will noch viele Jahre auf die steuerlich relevanten Daten der ausrangierten Systeme zugreifen können. Was tun? Die Systeme nur für den Fiskus weiter am Laufen halten? Das kann technisch, personell und finanziell nicht unproblematisch sein. Ein Projekt extra dafür aufsetzen, jetzt wo die fachlichen Kapazitäten noch bei der Einführung des neuen Systems gebunden sind? Oder ist es nicht am wirtschaftlichsten und stressfreiesten, externe Unterstützung zu suchen, einen Dienstleister, der auf den korrekten und sinnvollen Umgang mit Daten bei Systemmigrationen spezialisiert ist, der aus der Erfahrung vieler Projekte genau weiß, was zu beachten ist, damit der Betriebsprüfer auch noch nach einem Jahrzehnt zufrieden gestellt werden kann?

Wenn letzteres eine Option für Sie ist, dann werfen Sie doch einfach einmal einen Blick in den Messebereich des „Forum Elektronische Steuerprüfung“, da können Sie geeignete Dienstleister finden.

Ihr Gerhard Schmidt

Rechtsprechung: Rückwirkung von Rechnungsberichtigungen im Rahmen einer Betriebsprüfung

Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass bis zur Einspruchsentscheidung über den Sachverhalt bei formell fehlerhaften Rechnungen die Rückwirkung von Rechnungsberichtigungen für den Vorsteuerabzug möglich ist. Dann kommt es nicht zu einer Verzinsung nach § 233a AO. Die Vorlage einer berichtigten Rechnung im Klageverfahren kann nicht vorsteuerwirksam rückwirken.

Literatur: Kassenführung - Bargeschäfte sicher dokumentieren (Gerd Achilles)

Das von Betriebsprüfer Gerd Achilles verfasste Fachbuch zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Kasse richtig führen, damit Sie der nächsten Betriebsprüfung gelassen entgegen sehen können. Leicht verständlich geschrieben, mit zahlreichen Beispielen und Checklisten soll es ein praxisnaher Leitfaden sein.

Literatur: Prüfungssichere Kassenführung in bargeldintensiven Unternehmen (Joachim Kuhni)

Dieses Buch macht Sie fit in Sachen "gläserne Registrierkasse". Der Autor erklärt den Weg zur prüfungssicheren Kassenführung und geht auf die Besonderheiten verschiedener elektronischer Kassensysteme ein. Sie erfahren alles über die korrekte Erfassung der Kassenvorgänge, die Vorschriften des Finanzamtes zur Kassenprogrammierung und die rechtskonforme Aufbewahrung von Daten. Das Buch unterstützt Unternehmen und Steuerberater bei der Problemlösung und schützt vor Strafgeldern und Problemen mit dem Fiskus.

Literatur: Steuerfahndung - Steuerstrafverteidigung (Karsten Webel)

Wie gehe ich mit steuerstrafrechtlichen Problemen eines Mandanten um? Was habe ich dabei zu beachten?“ Das Handbuch bietet einen kompakten Überblick über das gesamte steuerstrafrechtliche Verfahren. Es unterstützt Sie mit konkreten Beratungshinweisen und erleichtert so den Umgang mit der sensiblen Materie. Zahlreiche Beispiele, Checklisten und Beratungshinweise runden das Handbuch ab und erleichtern das Verständnis sowie die Umsetzung in der Praxis. Aktuell in der 3. Auflage: Neuregelungen zur Selbstanzeige, neue Prüfungsmethoden der Betriebsprüfung sowie Ausführungen zu den für Anwälte und steuerliche Berater bestehenden Haftungsrisiken.

Fragen und Probleme: Eingabe der Bundessteuerberaterkammer zu offene Fragen zum Vorsteuerabzug in Bezug auf die vollständige Rechnungsanschrift

Die Bundessteuerberaterkammer wendet sich in einer Eingabe an das BMF zu der Rechtsunsicherheit im Hinblick auf die Rechnungsangabe „vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers“, die sich aus der Entscheidung des BFH v. 22.07.2015 ergibt und bittet um zügige Klärung der offenen Fragen.

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Streit über Steuergerechtigkeit in Bayern (Die Welt, 25.02.2016)

* Rückstellungen bleiben bevorzugtes Ziel der Steuerprüfer (Haufe, 04.02.1916)

* Neun Tipps zur digitalen Betriebsprüfung – Ein kleiner Ratgeber (Chefbüro, 02.02.2016)

* Bundestag fordert bundeseigene Steuerfahnder (Der Tagesspiegel, 27.01.2016)

* In 5 Schritten zur E-Mail Compliance (it-daily.net, 27.01.2016)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* CeBIT (Deutsche Messe): 14.03.-18.03. Hannover

* Praktikersemimar zur digitalen Betriebsprüfung im Rahmen der GoBD (Audicon): 15.03. Düsseldorf

* Blockschulung IDEA/AIS TaxAudit Professional (Audicon): 19.04.-22.04. Stuttgart, 10.05.-13.05. Düsseldorf

* E-Rechnungs-Gipfel (Vereo): 10.05.-11.05. Wiesbaden

GISA: Kein Ende mit dem Ende? Die Schwierigkeiten der Altdaten-Vorhaltung

Muss die aktive Nutzung eines IT-Systems beendet werden, so stellt sich die Frage, wie mit den darin enthaltenen Daten und Auswertungen umzugehen ist. Schließlich muss man allen internen und externen Erfordernissen auch für die Zukunft gerecht werden. In der Praxis betrifft dies heute oft mehrere Akteure, da Systembetrieb, Systemnutzung und Endanwendung sich immer häufiger auf verschiedene Unternehmen verteilen. Das GISA-Praxisforum GoBD, welches am 31.05. und 01.06. 2016 wieder in Berlin stattfindet, wird sich in einer eigenen Workshop-Area genau diesem Spannungsfeld widmen: Vertreter der Finanzverwaltung, Projekterfahrungen von Betroffenen, Teilnehmer-Fragen und Lösungs-Varianten werden dort zur Diskussion anregen!

Audicon: Digitale Betriebsprüfung, Datenanalyse, IDEA und Co.: aktuelle Seminare

Sie möchten mehr über die Vorgehensweise von Betriebsprüfern bei einer digitalen Betriebsprüfung im Rahmen der GoBD wissen? Sie oder Ihre Kollegen wollen Ihre Kenntnisse zum Thema Datenanalyse mit der Software-Lösung IDEA auffrischen oder mehr über das SAP®-Berechtigungskonzept erfahren? Dann empfehlen wir Ihnen unsere praxisnahen Seminare und mehrtägigen Blockschulungen.

DATEV: Komfortvariante Verfahrensdokumentation „Ersetzendes Scannen“

DATEV Abschlussprüfung compact/classic/comfort oder DATEV Bilanzbericht comfort erhalten mit der Programm-DVD DATEV pro 9.1 eine Komfortversion zur Beratung und Erstellung einer Verfahrensdokumentation zum Ersetzenden Scannen. Sie steht zusätzlich zu der “DATEV Arbeitshilfe zur Verfahrensdokumentation beim Ersetzenden Scannen von Buchungsbelegen“ im Rahmen von Basis Wirtschaftsberatung pro oder DATEV Kanzlei-Rechnungswesen pro zur Verfügung.

Data Migration: Systemstilllegung mit JiVS: Historisierung von Legacy Systemen

Nicht selten werden Altsysteme weiterbetrieben, nur um auf die Altdaten im Zugriff zu haben. Dabei fallen Lizenzkosten an, oft auch Kosten für den Betrieb ansich veralteter Hardware, ganz zu schweigen von der erforderlichen Betreuung. Und alles nur, um im Falle eines Falles auf die Daten zugreifen zu können. Diese Kosten können Sie mit JiVS sparen!

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