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E-Rechnungsgipfel

E-Rechnungs-Gipfel 2026: Der Rahmen steht, jetzt entscheidet die Umsetzung

Von Gerhard Schmidt

28.06.2026

„Der Rahmen steht, jetzt entscheidet die Umsetzung. E-Rechnung ist Teamsport: Softwareanbieter, IT-Dienstleister, sowie Wirtschaft und Verwaltung müssen gemeinsam performen." so verortete Ivo Moszynski, Vorstandsvorsitzender des Verband elektronische Rechnung (VeR) sowie des Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD), in seiner den E-Rechnungs-Gipfel 2026 eröffnenden Keynote den aktuellen Stand der E-Rechnung in Deutschland.

Der fiskalische Rahmen für die E-Rechnung – vor einem Jahr noch spannendes Tagungsthema – ist weitgehend gesetzt, doch eine ganze Reihe von Präzisierungen durch das BMF wurden von Unternehmensvertretern angemahnt. Sollte man mit seinem E-Rechnungs-Projekt also noch etwas warten, bis wirklich alles klar ist? Auf keinen Fall, so der Appell am Ende der Veranstaltung. Denn die E-Rechnung ist nicht nur Pflicht, sondern als verbindendes Dokument zwischen allen Wirtschaftsteilnehmern ein Produktivitätsschub und bedeutet für das einzelne Unternehmen strategische Stärke.

Kern des E-Rechnungsgipfels waren Fragen der Umsetzung. Am Vortag des Kongresses gab es dazu den Workshop „E-Invoicing Basics: Ihr 10-Punkte-Plan zur erfolgreichen Einführung der E-Rechnung". Die Fachausstellung zeigte die gesamte Palette aktueller Angebote von Softwareanbietern und Rechnungsprovidern. Spezielle Themen wurden in Fachvorträgen vertieft. Beispielsweise die Frage, wie mit den zukünftig verbotenen „Rotstiftrechnungen" umzugehen ist, also Rechnungen, die der Empfänger korrigiert oder verändert. Welche Invoice Type Codes aus der europäischen Rechnungsnorm kommen hier in Frage?

Selbstverständlich gab es auch in diesem Jahr wieder Updates zu den Entwicklungen bei den relevanten Rechnungsnormen und -formaten: EN16931, ZUGFeRD und XRechnung. Technische und steuerrechtliche Fragen wurden so nicht nur im größeren Zusammenhang betrachtet, sondern auch im fachlichen Detail beleuchtet.

KI war auch diesmal wieder ein Thema. Doch längst nicht mehr als Ausblick, sondern wie selbstverständlich integriert in verschiedene IT-Angebote.

Selbst wenn es alle Unternehmen schaffen, im nächsten halben Jahr ihr Projekt zum Versand elektronischer Rechnungen abzuschließen, bleibt das Thema spannend. Die Digitalisierung wird sich auf weitere Dokumente der Prozesskette ausdehnen. Und dann kommt in einigen Jahren ja noch das Meldesystem.

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Rückblick E-Rechnungs-Gipfel 2026

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