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Wo bleiben überzeugende Digitalstrategien?

Editorial des Email-Newsletters 11-2020 vom 29.11.2020

30.11.2020

Gerhard Schmidt

Gerhard Schmidt
Chefredakteur des "Forum Elektronische Steuerprüfung".

 

„Die IT-Unterstützung … reicht nicht aus. Zentrale nationale Systeme für die Kontrolle sind veraltet. Ein nationales IT-Tool für das europäische Frühwarnsystem … ist noch nicht entwickelt. Zudem fehlt den Zentralstellen … die technische Infrastruktur für einen automatisierten Datenaustausch. Dies behindert eine effiziente Zusammenarbeit der Zentralstellen.“

Wenn Sie aus diesem Zitat eine Klage des Robert-Koch-Instituts herauslesen, wäre das sicher plausibel. Doch der Text stammt aus einem Sonderbericht des Bundesrechnungshofs über Maßnahmen zur Verbesserung der Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung. Danach entgehen den Mitgliedstaaten der EU allein durch innergemeinschaftlichen Umsatzsteuerbetrug Steuereinnahmen von 50 Mrd. Euro. Ein erheblicher Teil der Steuerausfälle entfällt dabei auf Deutschland. Überlegungen zur digitalen Neuausrichtung der Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung sind bislang nicht Bestandteil der Digitalstrategie der Bundesregierung.

Gesundheitswesen, Schule, Steuern – mit effektiver Digitalisierung ließe sich die Coronakrise leichter bewältigen und finanzieren.

Ihr Gerhard Schmidt

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30.12.2020

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