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Newsletter Ausgabe 11-2013 vom
28. November 2013

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Verschenkte Milliarden

 

"Unrentabel: Das Saarland will an Betriebsprüfern und Steuerfahndern sparen", "Steuerfahndung - Wie die Politik Milliarden verschenkt", "Steuerfahndung lohnt sich nicht" sind Schlagzeilen unseres aktuellen Pressespiegels. Oder aus dem Vormonat "Drastischer Rückgang der Steuerfahndereinsätze".

"Föderaler Wettbewerb im Nicht-Prüfen?" war vor über zehn Jahren eines meiner ersten Editorials im "Forum Elektronische Steuerprüfung" überschrieben. Wie ein roter Faden begleitet mich seitdem das Thema der strukturellen Defizite bei der Sicherstellung und Kontrolle einer national einheitlichen Besteuerung, das seine Ursache in der föderal organisierten Steuerverwaltung sowie dem Länderfinanzausgleich hat. Und so komme ich auch im Jahr 2013 nicht um mein Ceterum censeo herum: Wir brauchen dringend eine Bundessteuerverwaltung.

Ihr Gerhard Schmidt

Rechtsprechung: Betriebsprüfungszeitraum von 11 Jahren rechtmäßig

Eine Betriebsprüfung ist auch dann rechtmäßig, wenn sie einen Zeitraum von elf Jahren betrifft. Dies hat das Finanzgericht (FG) Düsseldorf entschieden.

Aus dem BMF: Merkblatt über die Rechte und Pflichten von Steuerpflichtigen bei Prüfungen durch die Steuerfahndung

Das  Bundesministerium der Finanzen hat am 13.11.2013 das zuletzt im Jahre 1979 veröffentlichte Merkblatt zu § 208 Abs. 1 Nr. 3 AO mit sofortiger Wirkung neugefasst. Von besonderer Bedeutung ist die Frage der Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen. Es gilt auch bei der Steuerfahndung - die ja meist ein Vorläufer eines Steuerordnungswidrigkeiten oder -strafverfahrens ist, dass niemand sich selbst beschuldigen muss. Die Grenzen zwischen der Mitwirkungspflicht im Besteuerungsverfahren und dem Aussageverweigerungsrecht zur Vermeidung einer Selbstbelastung sind sehr eng.

Aus dem BMF: Hinweise auf die wesentlichen Rechte und Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen bei der Außenprüfung

Das BMF-Schreiben vom 23.10.2013 löst das Schreiben vom 0. Juli 2001 und beschäftig sich mit dem Beginn der Außenprüfung, deren Ablauf und Ergebnisse sowie deren Ablauf der beim Verdacht einer Steuerstraftat oder einer Steuerordnungswidrigkeit.

Aus dem BMF: Ausstellung von Rechnungen - Änderungen der §§ 14, 14a UStG durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz

Im "Gesetz zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften (Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz - AmtshilfeRLUmsG)" wurden neue, ab 30.06.2013 geltende Pflichtangaben für Rechnungen festgelegt. Diese betreffen Gutschriften (Rechnungen, die vom Empfänger einer Leistung ausgestellt werden), Reiseleistungen und Differenzbesteuerung. Dazu hat das BMF nun ein Schreiben veröffentlicht.

Literatur: Gestaltung und Management von IT-Verträgen (Meinhard Erben, Wolf G.H. Günther)

Das Werk aus dem Springer Gabler Verlag ist eine für nichtjuristisch vorgebildete Entscheider (Manager, Geschäftsführer) verständlich geschriebene Darstellung der allgemeinen und IT-spezifischen rechtlichen Grundlagen des Vertragsrechts mit umfangreichem Stichwortverzeichnis. Die Autoren sind langjährig in dem Bereich tätige Rechtsanwälte.

Pressespiegel: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Unrentabel: Das Saarland will an Betriebsprüfern und Steuerfahndern sparen (Saarbrücker Zeitung, 18.11.2013)

* IT-Governance in unruhigen Zeiten (COMPUTERWOCHE, 18.11.2013) 

* Lohnsteuer-Nachschau: Was sind die Regeln? (haufe.de, 05.11.2013)

* Steuerfahndung - Wie die Politik Milliarden verschenkt (ARD, 31.10.2013)

* Steuerfahndung lohnt sich nicht (DIE WELT, 25.10.2013)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Digitale Datenanalyse - Fach- und Praxiswissen kompakt (Datev): 04.-06.12. Köln

* Workshop zur Konsolidierung des Jahresabschlusses (Datev): 09.-10.12. Köln

* MicroBilG-Hinterlegung einfach gemacht mit DATEV (Datev): 05.12., 20.12.,17.01., 31.01., Dialogseminar Online

* Blockschulung IDEA/AIS TaxAudit Professional  (Audicon):  Stuttgart, 10.-13.12. Düsseldorf

 

DATEV: Dialogseminar Online: MicroBilG MicroBilG-Hinterlegung einfach gemacht mit DATEV

Das Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz (MicroBilG) erleichtert Kleinstkapitalgesellschaften die Rechnungslegungs- und Offenlegungsvorschriften. Nach Inkrafttreten können diese wählen, ob sie den offenzulegenden Jahresabschluss hinterlegen oder veröffentlichen. Außerdem kann auf einen Anhang verzichtet werden, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz ausgewiesen sind (u. a. zu den Haftungsverhältnissen).Was ist zu beachten und wie unterstützt DATEV? In einem Dialogseminar online vermitteln wir Ihnen die rechtlichen Grundlagen für die MicroBilG-Vereinfachung. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche technischen Möglichkeiten die DATEV-Programme bereithalten, um bestehende Berichte und Vorlagen (inkl. der Angaben unter der Bilanz) vorzubereiten.

SVA: Altsysteme ablösen mit dem SVA CIC

Datenbestände in unterschiedlichsten Quellsystemen und Datenformaten sind charakteristisch für heutige, historisch gewachsene IT-Landschaften. In diesen komplexen Strukturen sind Betrieb und Instandhaltung von Alt-Systemen hohe Kostenfaktoren. Das SVA CIC ist in der Lage Daten aus vielen unterschiedlichen Systemen übergreifend in einem eigenen Datenpool zu speichern.

Audicon: Audicon Support-Portal: mit produktspezifischen FAQs noch schneller Hilfe finden

Was ist bei der Installation von IDEA zu beachten? Wie wird eine Liste der in AIS TaxAudit Professional ausgewählten Prüfungsschritte ausgedruckt? Auf diese und andere Fragen zu Audicon Produkten, wie IDEA und AIS TaxAudit Professional erhalten Audicon Kunden auf dem Support-Portal Antworten.

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