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Newsletter Ausgabe 12-2019 vom
27. Dezember 2019

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Wirbel um Belegausgabepflicht

 

Ein Riesenaufreger, den CDU-Bundeswirtschaftsminister Mitte Dezember losgetreten hat, um seinem SPD-Kollegen aus dem Finanzressort eins auszuwischen: weg mit der ab Januar gültigen Belegausgabepflicht, einem Bürokratiemonster mit erheblichen Umweltschäden! So die Botschaft. Es war ein Lehrstück an Populismus. Wie sollte ein Bundesminister ein Gesetz ändern können, das das Parlament beschlossen hat? Warum geht Herr Altmaier nicht seinen Parteikollegen Schäuble an, der das Gesetzt in seiner Zeit als Finanzminister so auf den Weg gebracht hat? Warum wird ausgerechnet die Handelskette Rewe als Zeuge herangezogen, die nach Auskunft von Steuerberatern seit Jahren nicht in der Lage ist, GoBD-konforme Kassen zu betreiben und dadurch die selbstständigen Betreiber von Rewe-Märkten bei jeder Betriebsprüfung in die Bredouille bringt? Was ist daran bürokratisch, wenn zusammen mit der Brötchentüte ein Kassenbon über die Verkaufstheke gereicht wird?

Wenn schon Bürokratieaufwand und Papierberge kritisiert werden sollen, dann wäre dies bei den Meldepflichten. Denn jede Inbetrieb- und Außerbetriebnahme eines elektronischen Aufzeichnungssystems ist zeitnah auf „amtlich vorgeschriebenem Vordruck" mitzuteilen. Zigtausende Papierformulare müssen da von den Kassenbetreibern ausgefüllt werden, die dann in die Finanzämter flattern, deren Mitarbeiter die handschriftlichen Einträge zu entziffern versuchen.

Wenn es dem Bundeswirtschaftsminister ein Herzensanliegen ist, im Handel den Papierverbrauch zu reduzieren, dann hätte ich ihm dazu einige Anregungen. Warum lässt er nicht eine Smartphone-App entwickeln für eine digitale Belegausgabe? Alle Kassenbelege aus allen Läden zusammen auf dem Smartphone, bei Reklamationen beispielsweise sofort zur Hand. Viele könnten sich dafür begeistern. Der Discounter Lidl zeigt mit seiner App, wie so etwas geht. Ein Modell für Rewe, das sich über 140.000 Kilometer zusätzlicher Kassenbons ab 2020 beklagt. Massen von Papierbelegen lassen sich durch elektronische Rechnungen einsparen. Eine Initiative des Bundeswirtschaftsministers dazu ist mir nicht bekannt.

Ihr Gerhard Schmidt

Aus den OFDs/LfSts: Merkblatt Kassenführung des Landesamts für Steuern Niedersachsen

Das Landesamt für Steuern Niedersachsen hat ein "Merkblatt Kassenführung" veröffentlicht, das  einen Überblick über die steuerlichen Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten im Zusammenhang mit Bargeschäften gibt: Einzelaufzeichnungspflicht, Aufbewahrungspflicht, Verfahrensdokumentation, Einsatz eines elektronischen Aufzeichnungssystems, Offene Ladenkasse, Datenzugriff der Finanzverwaltung im Fall einer Außenprüfung oder Kassen-Nachschau, Kassen-Nachschau, Folgen von Mängeln.

Kassen: Bon­pflicht und TSE: Ein Kassen-Update

Im von der Datev herausgegebenen "Trialog - Magazin für erfolgreiche Unternehmen und Selbständige" erschien Mitte Dezember unter der Überschriift "Bon­pflicht und TSE: Ein Kassen-Update" eine gute Zusammenfassung der Regelungen, die ab Beginn des Jahres 2020 für elektronische Kassensysteme gelten. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die Nichtbeanstandungsregelung bei Verwendung elektronischer Aufzeichnungssysteme im Sinne des § 146a AO ohne zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung nach dem 31. Dezember 2019 keine Fristverlängerung bedeutet. Alle technisch notwendigen Anpassungen und Aufrüstungen sind umgehend durchzuführen.

Aus dem BMF: Bekanntmachung eines Hinweises auf die Veröffentlichung von Ergänzungen zu den Technischen Richtlinien des BSI

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat nach § 5 KassenSichV im Benehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen in Technischen Richtlinien die technischen Anforderungen an das Sicherheitsmodul, das Speichermedium und die einheitliche digitale Schnittstelle des elektronischen Aufzeichnungssystems überarbeitet.

Digitalisierung: RKW-Digitalisierungs-Cockpit

Das RKW-Digitalisierungs-Cockpit unterstützt Sie im „Digitalisierungs-Dschungel": Gut sortiert, präsentiert es anhand erfolgreicher Unternehmensbeispiele unterschiedliche Digitalisierungsstrategien aus dem deutschen Mittelstand. Lernen Sie interessante Ansätze kennen und lassen Sie sich inspirieren für Ihr eigenes „smartes" Geschäftsmodell!

Literatur: SAP-IT-Prüfung im Rahmen der Abschlussprüfung

Dieses Buch gibt Abschlussprüfern und IT-Prüfern eine Anleitung zur Prüfung eines SAP-Systems als IT-Anwendung im Rahmen der Abschlussprüfung nach IDW PS 330 an die Hand. Sie werden in die Lage versetzt zu beurteilen, ob das zu prüfende rechnungslegungsbezogene SAP-System den gesetzlichen Anforderungen, insb. den im IDW RS FAIT 1 dargestellten Ordnungsmäßigkeits- und Sicherheitskriterien, entspricht. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden somit auch die Grundlage für weiterführende Prüfungshandlungen in IT-gestützten Geschäftsprozessen und für den Einsatz von Datenanalysen in der Jahresabschlussprüfung.

Pressespiegel / Linktipps

* Wenn die Parkkralle droht, zahlen die Steuersünder (BZ, 20.12.2019)
* Bonpflicht: Gegen Steuerbetrug oder gegen die Umwelt? (MDR, 20.12.2019)
* So digitalisieren Sie die Buchhaltung (business-wissen.de, 16.12.2019)
* Pharmatechnik bietet digitalen Kassenbon per App (DAZ.online, 11.12.2019)
* Grenzüberschreitende Betriebsprüfung (Datev-Magazin, 25.11.2019)
* 100 Jahre Betriebsprüfung - Der Ton wird rauer (Datev-Magazin, 18.11.2019)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 14.01. Webinar: Neufassung der GoBD veröffentlicht – Was Sie jetzt wissen müssen! (PSP)
* 17.01. Webinar: Digitalisierung in der Steuerabteilung (Audicon)
* 20.05. Hannover: Fachkonferenz zur digitalen Betriebsprüfung – Aktuelles zu GoBD (Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt)
* 26.05.-27.05. Fulda: E-Rechnungs-Gipfel (Vereon)

DATEV: Abonnement der Broschüre Wirtschaftsprüfung in der Praxis

Sie möchten regelmäßig aktuelle Themen rund um den Prüfungsprozess erhalten? Nutzen Sie die Möglichkeit und abonnieren Sie die kostenlose DATEV-Broschüre Wirtschaftsprüfung in der Praxis unter der Art.-Nr. 19092. So erhalten Sie ab der nächsten Ausgabe automatisch die gewünschte Anzahl Broschüren. Die nächste Ausgabe erscheint Anfang März 2020 und steht unter dem Fokus: Potenzial der digitalen Datenanalyse nutzen.

FibuNet: Rechnungsprozesse mit FibuNet webIC automatisiert und optimiert

Die geschäftliche Entwicklung der aus einem VEB-Kreisbetrieb für Landtechnik entstandene LAREMO-Gruppe hat zu einer steigenden Komplexität in den kaufmännischen Prozessen geführt. Zudem haben sich die gesetzlichen Anforderungen ständig erhöht. Durch Einführung von FibuNet webIC konnten die Prozesse der Rechnungsbearbeitung erheblich beschleunigt werden. Gleichzeitig können nun die gesetzlichen Auflagen, beispielsweise die formellen Prüfungen laut UStG oder die GoBD, noch sicherer eingehalten werden.

Verfahrensdoku: Antworten auf häufige Fragen zur Verfahrensdokumentation

Warum fordert die Finanzverwaltung von den Unternehmen eine Verfahrensdokumentation? Warum tut wir uns mit dem Thema Verfahrensdokumentation so schwer? Wie geht man die Erstellung einer Verfahrensdokumentation an? Gibt es Hilfsmittel zur Erstellung einer Verfahrensdokumentation? Welchen Aufwand muss man für eine Verfahrensdokumentation betreiben? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie im Verfahrensdoku-Shop.

Audicon: Audicon Webinar: Digitalisierung in der Steuerabteilung

Die Digitalisierung in der Steuerabteilung ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Audicon, als langjähriger Partner der Finanzverwaltung, stellt Mitte Januar in einem kostenlosen Webinar eigene Softwarelösungen vor, mit denen die Digitalisierungsstrategie im Tax- und Accountingbereich umgesetzt werden kann.

Data Migration: JiVS Migration – sichere Migration aller Datenformate

JiVS Migration ist ein Datenmigrationstool, das für die Umstellung von IT-Systemen oder für die Konsolidierung von Einzelsystemen entwickelt wurde. JiVS Migration stellt alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung, um von beliebigen Quellsystemen Daten zu importieren, zu bearbeiten (ETL), automatisierte Testdaten zu erstellen und für beliebige Zielsysteme das entsprechende Datenformat bereit zu stellen. Ganz gleich ob Sie mit SAP, Baan, JD Edwards oder Oracle arbeiten – JiVS Migration ist komplett systemunabhängig.

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