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Widersprüchliche PrüfungsergebnisseEditorial des Email-Newsletters 04-2012 vom 19.04.201215.03.2012 ![]() Gerhard Schmidt Prüfungsergebnisse stehen in dieser Ausgabe im Mittelpunkt - aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: der Unternehmen, der Finanzverwaltung und des Rechnungshofes. Das Bild, das sich daraus ergibt, ist widersprüchlich. Die Unternehmen haben laut PwC-Studie registriert, dass in den letzten beiden Jahren der Einsatz von Prüfsoftware bei der Außenprüfung von 64 % auf 83 % gestiegen ist. Zum effizienten digitalen Datenzugriff bei jeder Prüfung fehlt nicht mehr viel. Dass sich genaueres Hinschauen für den Fiskus lohnt, zeigen auch die Mehrsteuern, die die Steuerfahndung in Rheinland-Pfalz erzielte, verbunden mit der Erkenntnis, dass Steuerfahnder ihr Geld wert sind. Südlich des Mains gilt dies auch. Das konstatiert zumindest der oberste bayerische Rechnungshof. Nur wird dort nicht entsprechend gehandelt: 1.900 Stellen in der Finanzverwaltung sind unbesetzt. "Föderaler Wettbewerb im Nicht-Prüfen?" war der Titel meines Editorials vom April 2003. Seit neun Jahren hat sich hier nichts geändert. Auch nicht meine Forderung nach einer bundeseinheitlichen Steuerverwaltung. Ihr Gerhard Schmidt © Copyright Compario 2026, Autorenrechte bei den Autoren |
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