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Newsletter Ausgabe 5-2014 vom
26. Mai 2014

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: „GDPdU rücken immer näher!“ ?

 

"Vortrag zur GDPDU auf 2015 verschoben" lese ich gerade im Internet und staune über die Begründung: "Die Zeit bis zur Umsetzung der Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen rückt immer näher. Wir wollen unsere Kunden in einem Vortrag ausführlich informieren."

Hat da jemand die Abkürzungen durcheinandergebracht und meint GoBD? Das wäre plausibel, denn der jüngste und wohl auch letzte Entwurf der  GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) vor ihrer Veröffentlichung wurde von der Finanzverwaltung erst kürzlich den Verbänden zur neuerlichen Kommentierung vorgelegt, so dass aktuell noch nicht über das endgültige BMF-Schreiben berichtet werden kann.

Beim genaueren Hinsehen bemerke ich dann, das hier ein Hersteller von Kassensystemen seine Kunden informieren will. Direkt Bezug genommen wird dabei nicht auf die GDPdU sondern auf das BMF-Schreiben "Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften" vom November 2010. Nach diesem soll Ende 2016 endgültig Schluss sein mit dubiosen Registrierkassen.

Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die Zustände in der Bargeldbranche. Welches ihrer Unternehmen kauft sich heute schon eine rechtskonforme Kasse, wenn es noch fast zwei Jahre eine Kasse mit Schummelpotenzial einsetzen darf? Da ist es nachvollziehbar, dass ein Kassensystemhersteller erst dann an seine Kunden herantritt, wenn deren Druck zum Handeln deutlich zugenommen hat.

Ihr Gerhard Schmidt

Aus der Finanzverwaltung: Finanzverwaltung legt neuen Entwurf der GoBD vor

Die Finanzverwaltung hat mit Stand 11. April 2014 einen neuen Entwurf der "GoBD - Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" vorgelegt. Nach gut einjährigen Gesprächen zwischen Finanzverwaltung und Wirtschaft wird dieser Entwurf vermutlich ohne nennenswerte Änderungen demnächst als BMF-Schreiben veröffentlicht werden. Bis Mitte Mai 2014 kann zu dem Entwurf aber noch Stellung genommen werden.

Regelungsvorhaben: Aktuelle Neuerungen zu den GoBD und zum E-Invoicing (Stefan Groß, Christoph Möslein, Tobias Lieb)

Im April 2014 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) eine neue Entwurfsfassung seiner "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" (GoBD) an die Verbände zur neuerlichen Kommentierung versendet. Außerdem hat die EU Anfang Mai eine Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen veröffentlicht. Auch wenn der neue GoBD-Entwurf an einigen Stellen Änderungen enthält, die aus Sicht von KMU zu begrüßen sind, bleibt auch weiterhin grundsätzlich zu bemängeln, dass die in der AWV entwickelten "Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beim IT-Einsatz" (GoBIT) keinen oder nur marginalen Eingang in die GoBD gefunden haben. Unsere Ausführungen aus 2013 bleiben insoweit nahezu uneingeschränkt bestehen. Die bevorstehende Einführung eines EU-weit einheitlichen E-Invoicing-Standards ist dagegen durchweg zu begrüßen.

Elektronische Rechnungen: Finaler öffentlicher Review des ZUGFeRD-Formats für elektronische Rechnungen bis 6. Juni

Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) bietet ab sofort allen Interessenten den ZUGFeRD Release Candidate „Extended“ des kommenden Standards für elektronische Rechnungen in einer 6-wöchigen Review-Phase zur Überprüfung an. Hierzu stellt das Forum ein ZUGFeRD Infopaket "Extended" als ZIP-Datei zur Verfügung, in dem die relevanten Dokumente zu einem Download zusammengefasst sind. Kommentare, Tipps und Anregungen können bis zum 6. Juni an das FeRD geschickt werden.

Aus dem BMF: Umsatzsteuer-Sonderprüfung führte 2013 zu Mehrergebnissen in Höhe von rund 1,97 Mrd. Euro

Nach den statistischen Aufzeichnungen der obersten Finanzbehörden der Länder haben die im Jahr 2013 durchgeführten Umsatzsteuer-Sonderprüfungen bei der Umsatzsteuer zu einem Mehrergebnis von rund 1,97 Mrd. Euro geführt. Die Ergebnisse aus der Teilnahme von Umsatzsteuer-Sonderprüfern an allgemeinen Betriebsprüfungen oder an den Prüfungen der Steuerfahndung sind in diesem Mehrergebnis nicht enthalten.

Diskussion: Aktuelles aus der XING-Gruppe "Elektronische Steuerprüfung"

Pressespiegel: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Betriebsprüfungen: Fiskus strenger als in Bayern (Mitteldeutsche Zeitung, 05.05.2014)

* Wenn der Steuerfahnder zur Razzia kommt (Augsburger Allgemeine, 26.04.2014)

* Osnabrücker Steuerfahnder kritisieren immer schwierigere Ermittlungen (Neue Osnabrücker Zeitung, 25.04.2014)

* Datenschutz und Compliance strategischer steuern (Computerwoche, 23.04.2014)

* Steuerhinterzieher sitzen im Schnitt 18 Monate (Tagesspiegel, 13.04.2014)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Fachtagung Digitale Datenanalyse 2014 (Datev): 03.+04.06. Düsseldorf; 26.+27.06. Hannover, 02.+03.07. Berlin, 08.+09.07. Hamburg, 16.+17.07. Frankfurt, 23.+24.07. München, 29.+30.07. Stuttgart

* Internes Kontrollsystem für Zoll- und Außenhandelsprozesse (Audicon | AWA Außenwirtschafts-Akademie): 04.06. Hamburg, 29.07. München

* Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse 2014 (DFDDA): 05.-06.06. Deggendorf

* 9. PraxisForum IT-Compliance. GoBD - Prozesse & Prüfungen (GISA): 12.-13.06. Berlin

* GS1 Praxistag Elektronische Rechnung (GS1): 12.06. Köln

* Digitale Datenanalyse – Fach- und Praxiswissen kompakt (Datev): 16.-18.06. Köln

DATEV: DATEV Abschlussprüfung comfort - Mit dem Grünen Faden durch Ihre Abschlussprüfung

Eine wirtschaftliche Abwicklung der Abschlussprüfung ist heute unverzichtbar. Das gelingt nur, wenn auch Ihre Software effizient arbeitet. Konkret heißt das: volle Skalierbarkeit, steter Zugang zu Ergebnissen und Prüfungsstatus, nachvollziehbare Strategien. Darüber hinaus muss das Programm komfortabel und intuitiv zu bedienen sein. Mit der intelligenten Software DATEV Abschlussprüfung comfort wurde genau das umgesetzt. Der neue, ISA- / IDW-konforme Ansatz wurde im Rahmen des Projektes "Think small first" gemeinsam mit dem IDW entwickelt. Das Ergebnis: Mehr Wirtschaftlichkeit im Prüfungsprozess!

Audicon: audiconale 2014 vom 15.-16.09.2014 in Düsseldorf

Auch in diesem Jahr dreht sich auf der Fachkonferenz der Audicon GmbH  wieder alles um die Themen Audit, Risk und Compliance. In den Fachvorträgen stehen unter anderem die  Themen skalierte Jahresabschlussprüfung, Datenanalyse in der Betriebs- und Zollprüfung oder auch der aktuelle Stand der E-Bilanz im Fokus. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Themenschwerpunkte der diesjährigen audiconale sowie die Referenten, die ihre Teilnahme bereits bestätigt haben.

GISA: Noch schnell anmelden! - 9. PraxisForum IT-Compliance. GoBD in Berlin

Das etablierte PraxisForum IT-Compliance. GoBD - Prozesse & Prüfungen. findet in Berlin bereits zum 9. Mal statt. Noch können Sie sich für das Forum am 12. und 13. Juni anmelden, das extra auf die Belange von Unternehmen zugeschnitten ist. Der Fokus liegt ganz klar auf dem praxisorientierten Erfahrungsaustausch. Softwareanbieter und Beratungshäuser sind deshalb nicht eingeladen. Auf der Agenda stehen Neuigkeiten aus der GoBD, direkt von einem federführenden Mitwirkenden aus der Finanzverwaltung, Informationen zum elektronischen Rechnungsaustausch mit ZUGFeRD, E-Bilanz und Erfahrungsberichte aus der Prüfungspraxis. Eine Lohnsteuerprüferin wird eine Live Prüfung in Idea vorstellen.

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