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Home  Kommentare Editorial 4/2004

Was wir von aktuellen Prüfungserfahrungen lernen können

Editorial des Email-Newsletters 04-2004 vom 02.04.2004

Gerhard Schmidt

Die Finanzverwaltung macht langsam Ernst mit elektronischen Steuerprüfungen. Immer öfter ist zu hören, dass der Prüfer vor Ort mit Notebook erscheint und Daten statt Papier fordert. Die Unternehmen machen ihre ersten Erfahrungen mit der neuen Form der Außenprüfung. Von gravierend schlechten Erfahrungen war noch kaum zu hören.

Wird tatsächlich alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird? Es hat fast so den Anschein. Doch dieser Eindruck ist trügerisch. Denn die Prüfer machen zur Zeit noch ihre ersten Gehversuche mit der elektronischen Prüfung. In zwei, drei Jahren sind sie darin fit und packen die Sache ganz anders an. Hat sich der Prüfer heute mit einer Archiv-CD der Daten der Finanzbuchhaltung begnügt? Beim nächsten Mal wird er auch die Warenwirtschaft elektronisch durchleuchten wollen. Wollte der Prüfer die Verfahrensdokumentation sehen? Nein? Riskant, deswegen für die Zukunft darauf zu verzichten.

Es sind also eher die negativen Erfahrungen aus aktuellen Prüfungen, von denen wir lernen können. Doch wer berichtet schon gerne über diese? Bei Berichten über Prüfungserfahrungen werden wir hier im Forum sehr sorgfältig selektieren und auf die Wiedergabe von Erfahrungen verzichten, die zu gewagten Schlüssen verleiten könnten.

Haben Sie selbst schon praktische Erfahrungen mit der elektronischen Steuerprüfung gemacht, von denen Sie denken, dass andere davon profitieren können? Dann teilen Sie mir diese doch bitte mit, damit ich diese (gerne auch anonym) über das Forum auch anderen interessierten Unternehmen zugänglich machen kann.

Ihr Gerhard Schmidt

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