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Whitepaper

Nutzenpotentiale regulatorischer Anforderungen zur Geschäftsoptimierung

Herausgegeben von Michael Kranawetter, Chief Security Advisor bei Microsoft Deutschland

06.07.2009

Gemeinsam mit der Experton Group hat Microsoft einen Leitfaden für die effiziente Einhaltung von Richtlinien durch automatisierte IT-Prozesse erstellt. Er zeigt Geschäftsführern, Beratern und IT-Entscheidern, wie sie mit geringem Aufwand für Compliance sorgen sowie gleichzeitig Arbeits- und Business-Prozesse verbessern können.

In fünf Kapiteln beschreibt das Whitepaper, wie Unternehmen auf Basis ihrer bereits bestehenden Systeme mit wenigen Schritten möglichst viele Richtlinien einhalten. So lassen sich bereits 80 Prozent der Vorschriften durch ein Fünftel des Gesamtaufwandes abdecken. Angesichts der unterschiedlichen Branchenanforderungen und vielen Sonderfälle lässt sich keine allgemein gültige Übersicht der einzuhaltenden Verordnungen geben. Stattdessen erklärt das Dokument über die Grundziele Schutz, Verfügbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Sorgfalt, wie möglichst viele Anforderungen erfüllt werden. Auf IT-Seite lassen sich dabei fünf Kernbereiche ausmachen: Informationsschutz, Risikomanagement, Informationsmanagement, Internes Kontrollsystem sowie Mitwirkungs- und Informationspflicht.

Durch die enge Integration der IT in die Geschäftsprozesse können Workflows so gestaltet werden, dass Kontrollaufgaben automatisiert ablaufen und relevante Daten automatisch erfasst und aufbereitet werden. Dadurch lassen sich hohe Einsparpotentiale nutzen sowie Workflows und Reports effizient gestalten. Zudem erhält die IT einen neuen Stellenwert, sie wandelt sich vom Dienstleister für verschiedene Unternehmensbereiche zu einem Kernbereich des Unternehmens, da sie eine umfassende, automatische Compliance ermöglicht.

Vier Reifegrade

Das im Leitfaden dargestellte "IT-Infrastruktur Compliance Reifegradmodell" hilft bei der Einschätzung des Compliance-Status eines Unternehmens. Es definiert dazu vier Stufen.

  • Basis: IT leistet einen geringen Beitrag zur Compliance und ist eine reine Kostenstelle, ohne Bezug zum operativen oder strategischen Geschäft.
  • Standardisiert: IT trägt sichtbar zur Compliance bei und agiert als effizient geführte Kostenstelle, hat aber noch wenig Bezug zum operativen und strategischen Geschäft.
  • Rationalisiert: IT trägt wesentlich zur Compliance bei und operiert als „Business Enabler“ mit deutlichem Bezug zum operativen und strategischen Geschäft.
  • Dynamisch: IT gilt als unentbehrlich für die Compliance und als strategische Ressource, komplett eingebettet in das operative und strategische Geschäft.

Das Modell zeigt auch auf, wie sich die IT-Infrastruktur in 19 grundlegenden Lösungsbereichen optimieren lässt, um einen höheren Reifegrad zu erreichen. Diese wurden von internationalen und etablierten Standards abgeleitet.

Kostenloser Download

(Presseinformation von Microsoft vom 8. Juni 2009)

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