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Newsletter Ausgabe 12-2011 vom
21. Dezember 2011

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Die Digitalisierung des Steuerrechts beschleunigt sich

 

Mit Ende dieses Jahres gelten die GDPdU nun bereits ein Jahrzehnt. Veröffentlicht wurde das BMF-Schreiben bereits im Juli 2001 und in diesem Sommer haben wir den runden "Geburtstag" denn auch hier im "Forum Elektronische Steuerprüfung" ausgiebig gewürdigt.

Die GDPdU waren die erste umfassende Initiative der Finanzverwaltung zur Digitalisierung des Steuerrechts. Und die bislang komplexeste. Denn betroffen sind ALLE steuerlich relevanten Daten und ALLE Systeme, in denen diese Daten anfallen. Bei den Vorhaben des Fiskus aus den jüngeren Jahren stehen jeweils nur ausgewählte Daten im Fokus: bei der E-Bilanz nur die Bilanzdaten, bei der elektronischen Lohnsteuerkarte nur einige Lohndaten, bei elektronischen Rechnungen nur die Rechnungsdaten.

Jede dieser Einzelmaßnahmen lässt sich daher für beide Seiten - Unternehmen wie Finanzverwaltung - schneller umsetzen als die GDPdU. Auch wenn dies durch diverse Verschiebungen um ein Jahr nicht ganz so offensichtlich ist. Dass regelmäßig technische Probleme auf Seiten der Finanzverwaltung auftreten, ist angesichts der föderalen Zuständigkeiten mit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichster IT-Ausstattung nicht verwunderlich. Das wird auch weiter so bleiben. Bleiben wird aber auch das Bestreben des Fiskus, die noch offenen Lücken im effizienten zeitnahen vollständigen Zugriff auf alle für die Besteuerung relevanten Daten zu schließen.

Was erwartet uns bei der Digitalisierung des Steuerrechts als nächstes, vielleicht schon 2012? Ist es der Online-Zugriff auf die Unternehmens-IT aus dem Finanzamt? In Zeiten, in denen die Unternehmensdaten logisch zunehmend in die Cloud wandern, ist es doch eigentlich egal, wo sich eine Person physisch befindet, die auf die Daten in der Cloud zugreift. Das kann dann ja auch das Finanzamt sein.

Was immer uns das Jahr 2012 hier beschert, wünsche ich Ihnen erst einmal ein frohes Weihnachtsfest, dessen Glanz in ein erfolgreiches neues Jahr strahlen möge.

Ihr Gerhard Schmidt

Prüfungspraxis: Deloitte-Umfrage: Betriebsprüfung – Belastungstest

Größe schützt vor Steuernachforderungen aus Betriebsprüfungen nicht – das ist eine Erkenntnis der Deloitte-Umfrage „Betriebsprüfung-Belastungstest“. Die Antworten der 733 Großbetrieben zeigen im Gegenteil: Mit zunehmender Unternehmensgröße nimmt die relative Mehrbelastung bei Ertrag- und Umsatzsteuer sowie jene aufgrund von Verrechnungspreisthematiken zu. Das gilt auch mit zunehmender Größe der Steuerabteilung. Auch die Top-Themen der Betriebsprüfung und der Einfluss des Betriebsprüfungsklimas auf die Höhe der Nachforderungen nach einer Betriebsprüfung werden analysiert. Bestätigt wird, dass es im Schnitt vier bis fünf Jahre dauert bis das Finanzamt den Steuerpflichtigen ertragsteuerlich prüft. Oft gelten die Gesetze dann schon gar nicht mehr, die das Unternehmen seinerzeit beachten musste.

Aus dem BMF: Fragen und Antworten zum Verzögerungsgeld aktualisiert

Das Bundesfinanzministerium hat seinen Fragen- und Antworten- Katalog aktualisiert. Berücksichtigt ist nun das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 16.06.2011, nach dem das Verzögerungsgeld in derselben Sache nur einmal festgesetzt werden darf.

IT-Wirtschaftskriminalität: Studie zur Wirtschaftskriminalität 2011

Die Mehrheit der deutschen Großunternehmen hat inzwischen ein Compliance-Programm installiert. Die Unternehmen setzen stärker auf Prävention, jedes zweite sieht in seinem Compliance-Programm sogar einen Wettbewerbsvorteil. Dennoch werden Delikte weiterhin häufig durch Zufall aufgedeckt. Kriminalität ist ein Thema, mit dem sich die deutsche Wirtschaft dringend auseinandersetzen muss: Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) war im Jahr 2011 von mindestens einem Schadensfall betroffen. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftskriminalität 2011, die PwC in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg veröffentlicht hat.

Management: Deloitte-Studie: Compliance im Mittelstand

Der fünfte Band der Deloitte-Studienserie „Erfolgsfaktoren im Mittelstand“ widmet sich dem Thema „Compliance im Mittelstand“. Die Studie basiert auf der Befragung von 173 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Für fast alle Unternehmen ist dabei Compliance für die nachhaltige Entwicklung ihres Unternehmens relevant – auch wenn die Gewichtung einzelner Aspekte bei manager- und inhabergeführten Unternehmen unterschiedlich ausfällt. Durch Compliance können bestandsgefährdende Risiken vom Unternehmen ferngehalten und persönliche Risiken für die handelnden Personen vermindert werden. Die Einzelergebnisse der Untersuchung zeigen: Compliance ist im Mittelstand angekommen!

(IT-)Management: Serie "Steuersicher archivieren" - Outsourcing von archivrelevanter Infrastruktur oder Prozessen (Von Thorsten Brand, Stefan Groß, Ivo Geis, Bernhard Lindgens, Bernhard Zöller)

Lagert ein Unternehmen die Archivierung seiner Dokumente oder Daten auf ein anderes Unternehmen aus, so sind hiermit datenschutzrechtliche Fragen verbunden. Die Auslagerung der Dokumente sollte als Auftragsdatenverarbeitung erfolgen. Liegt der Ort der Auslagerung außerhalb Deutschlands, so tritt die rechtliche Komplikation der grenzüberschreitenden Datenübermittlung auf.

Elektronische Rechnungen: Sonderkonditionen für Dialogforum e-Invoicing

Der Veranstalter des "Dialogforum e-Invoicing - Elektronische Rechnungsabwicklung in der Praxis" bietet den Lesern des Newsletters "Forum elektronische Steuerprüfung" Sonderkonditionen mit 20 Prozent Rabatt für diese Veranstaltung am 14. Februar 2012 in Kassel an.

Diskussion: Aktuelles aus der XING-Gruppe "Elektronische Steuerprüfung"

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Post vom Finanzamt - Was tun bei Betriebsprüfungen (Markt und Mittelstand, 02.12.2011)
* Das große Ringen um die Betriebsprüfung (Ärzte Zeitung, 30.11.2011)
* Rechtlichen Konsequenzen durch Compliance-Fälle vorbeugen (MaschinenMarkt, 25.11.2011)
* Warum IT-Compliance so schwer fällt (CIO, 09.11.2011)
* Keine Gegenwehr gegen Druckmittel des Fiskus (Capital, 09.11.2011)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Digitale Datenanalyse - Fach- und Praxiswissen kompakt (DATEV): 07.02.-09.02. Köln

DATEV: Der DATEV Geschäftsbereich Wirtschaftsprüfung auf der CeBIT 2012

Von 06. bis 10. März 2012 ist es wieder soweit. Die CeBIT in Hannover gibt als weltgrößte Messe für Bürokommunikation und IT wieder Einblicke in aktuelle Technik, Trends und Visionen. Der Geschäftsbereich Wirtschaftsprüfung ist auf dem DATEV-Messestand  in Halle 2, Stand A54 mit insgesamt 5 Arbeitsplätzen präsent. Gezeigt wird das umfangreiche Produktangebot für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie deren Mandanten aus den Bereichen Jahresabschlussprüfung, Jahresabschlusserstellung, digitale Datenanalyse, Betriebsprüfung und der Konsolidierung.

GISA: Mieten statt Kaufen - der einfache Weg zur E-Bilanz-Lösung

Mit der Bereitstellung des E-Bilanz-Tools ReportFactory® als ASP-Modell (Application Service Providing) bietet die GISA GmbH eine besonders attraktive Lösung, die alle wesentlichen Kriterien an eine E-Bilanz-Lösung erfüllt. Das Unternehmen "mietet" gewissermaßen gesicherte Nutzerzugänge zur Software für die Erstellung und den Versand der E-Bilanz - die Notwendigkeit einer aufwändigen Installation entfällt. Die Verarbeitung läuft sicher im mehrfach zertifizierten Rechenzentrum der GISA GmbH in Halle/Saale.

Audicon: IDEA: mit einem Klick zum passenden SAP®-Beleg

IDEA Anwender finden auf dem Audicon Support-Portal zahlreiche Praxishinweise rund um den effizienten Einsatz der Datenanalyse-Lösung. Dazu zählen nicht nur die "Tipps und Tricks für IDEA", sondern auch verschiedene kostenlose Downloads, mit denen die Funktionalitäten der Software erweitert werden können. Das neueste - kostenlose - Skript ermöglicht es Anwendern, mit einem Klick auf die Belegnummer den passenden FI-Beleg direkt in SAP® zu öffnen.

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