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Newsletter Ausgabe 8-2012 vom
24. August 2012

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Echtzeitüberwachung von Unternehmen durch den Fiskus?


Was eine Finanzverwaltung im Schilde führen könnte, zeigt die aktuelle Diskussion um die elektronische Rechnung in Österreich. Während bei uns das BMF-Schreiben vom Juli nun eine unkomplizierte, klare Orientierung hinsichtlich der bereits ein Jahr geltenden gesetzlichen Regelung gibt, liegt im Nachbarland erst ein Entwurf für die Umsetzung der von der EU vorgegebenen Vereinfachung des elektronischen Rechnungsaustauschs in nationales Recht vor. Darin heißt es "Die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts einer elektronischen Rechnung gelten auch dann als gewährleistet, wenn eine Rechnung über FinanzOnline oder über das Unternehmensserviceportal an den Bund als Leistungsempfänger gelegt wird." Unter anderem das FinanzOnline-Portal der österreichischen Finanzverwaltung erhitzt dabei die Gemüter. So erinnert die ARGE DATEN (Österreichische Gesellschaft für Datenschutz) der Entwurf an den (gescheiterten) Versuch des österreichischen BMF vor fünf Jahren, Unternehmen dazu zu zwingen, elektronische Rechnungen direkt über das FinanzOnline-Portal auszustellen. Sie sieht in der geplanten Verordnung einen Schritt in Richtung Echtzeitüberwachung aller österreichischen Unternehmen. Die Vorstellung von der Echtzeitüberwachung von Unternehmen dürfte es in jeder nationalen Finanzverwaltung geben. Die Wege dahin sind vielfältig. Vielleicht besteht der Weg des deutschen Fiskus ja darin, durch einfache Regelungen erst einmal ein großes Volumen elektronisch ausgetauschter Rechnungen zu fördern, um dann die Ideen für einen zeitnahen Zugriff auf die elektronischen Rechnungsdaten aus der Schublade zu ziehen.

Ihr Gerhard Schmidt

Regelungsvorhaben: EU-Kommission plant konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung

Mindeststrafen für Steuervergehen, eine grenzübergreifende Steuer-Identifikationsnummer, eine EU-Charta für Steuerpflichtige und schärfere gemeinsame Maßnahmen gegen Steueroasen – dies sind nur einige der konkreten Vorstellungen, die die EU-Kommission am 27.06.2012 vorgelegt hat, um die Bekämpfung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung in der EU zu verbessern. In der Mitteilung, die einen umfassenden Ansatz verfolgt, werden Möglichkeiten zur Verschärfung der geltenden Maßnahmen geprüft und mögliche neue Initiativen gegen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung in Europa skizziert.

Elektronische Rechnungen: Rechnungsversand künftig auch als E-Mail zulässig (Stefan Groß)

Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 sind die umsatzsteuerlichen Regelungen für elektronische Rechnungen bereits zum 01.07.2011 deutlich vereinfacht worden. Mit seinem aktuellen Anwendungsschreiben ist nun auch das Bundesministerium der Finanzen diesem unternehmensfreundlichen Credo gefolgt und hat seinerseits klargestellt, unter welchen Voraussetzungen elektronische Rechnungen künftig aus umsatzsteuerlicher Sicht anerkannt werden. Danach berechtigen nun auch Rechnungen, die als einfache E-Mail übermittelt werden, zum Vorsteuerabzug.

Elektronische Rechnungen: VOI gründet neues Competence Center „Electronic Invoice Management“

Am 17. Juli 2012 hat sich im VOI – Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. das neue Competence Center „Electronic Invoice Management“ (CC-EIM) gegründet. Aktueller Anlass ist die jüngst erfolgte abschließende Änderung des USt-Anwendungserlasses zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung (BMF-Schreiben vom 02. Juli 2012). Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Competence Centers, Fragestellungen im Bereich des elektronischen Rechnungsmanagement fachlich aufzubereiten sowie Empfehlungen für Architekturen, Schnittstellen und Betriebskonzepte zu geben oder entsprechende Definitionen zu erarbeiten.

Literatur: E-Bilanz - rationell und richtig umstellen (Sebastian Koch, Christian Nagel, Natalya Maltseva)

Der Leitfaden aus dem NWB-Verlag hilft Ihnen, das Projekt „E-Bilanz“ im Unternehmen erfolgreich abzuschließen. Zunächst stellen die Autoren die gesetzlichen Regelungen und die Auswirkungen des finalen BMF-Anwendungsschreibens auf die unternehmensspezifischen Strukturen dar. Anschließend erläutern sie die Umstellung in vier Phasen: Von der Auswahl des Projektteams über die sinnvolle Terminierung bis hin zur richtigen Planung und Umsetzung des Projektes. Dabei geben sie Ihnen viele nützliche Beispiele, Praxishinweise und Arbeitshilfen an die Hand.

Diskussion: Aktuelles aus der XING-Gruppe "Elektronische Steuerprüfung"

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Personalnot im Finanzamt (Weser-Kurier, 14.08.2012)
* Hamburger Steuerfahndung stoppt Umsatzsteuer-Betrüger (Welt-Online, 10.08.2012)
*E-Rechnungen: Kontrollverfahren soll Echtheit garantieren (Handelsblatt, 04.08.2012)
* Compliance-Wahnsinn nervt Firmen: Gratis-Kaffee noch ok? (Focus Money online, 19.07.2012)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Blockschulung IDEA/AIS TaxAudit Professional (audicon): 21.-24.08. Hamburg, 04.-07.09. Köln, 09.-12.10. München
* Datenimport mit IDEA (audicon): 23.08 Hamburg, 06.09. Köln, 11.10. München
* Startklar für die E-Bilanz: Audit Breakfast und Business Lunch (audicon): 24.08. Frankfurt, 30.08. Düsseldorf
* AIS TaxAudit Professional (audicon): 24.08 Hamburg, 07.09. Köln, 12.10. München
* Moderne Betriebsprüfung - Stochastik als Prüfmethode (DATEV): 29./30.08. Düsseldorf, 03./04.09. Hamburg
* Digitale Datenanalyse Teil I - Einstieg in DATEV ACL comfort (DATEV): 04.09. Nürnberg, 18.09. München ,08.10. Frankfurt, 29.10. Berlin
* Digitale Datenanalyse Teil II - Basiswissen ACL Desktop-Edition Version 9 (DATEV): 05.09. Nürnberg, 30.10. Berlin
* Digitale Datenanalyse Teil III - Praxisfälle für erfahrene ACL-Anwender (DATEV): 06.09. Nürnberg, 31.10. Berlin
* Konsolidierung in der Praxis - Teil I (DATEV): 05.09. Hamburg, 26.09. Essen, 16.10. Berlin
* Konsolidierung in der Praxis - Teil II (DATEV): 06.09. Hamburg, 27.09. Essen, 17.10. Berlin
* audiconale 2012: E-Bilanz im Fokus: 13./14.09. Düsseldorf
* Workshop für alle Anwender der Arbeitspapiere des Referenzmodells in DATEV Abschlussprüfung comfort (DATEV): 17.09. Kamen, 24.09. Köln, 24.09. Baunatal/Kassel, 08.10. Nürnberg, 08.10. Karlsruhe, 08.10. Hannover, 08.10. Dresden, 15.10. Leipzig, 16.10. Hamburg, 16.10. Mannheim, 22.10. Offenbach, 23.10. München, 23.10. Stuttgart, 23.10. Mettmann, 25.10. Berlin
* Praktikerseminar Mehrwert IT-Prüfung (Audicon): 20.09.Düsseldorf, 23.10.Hamburg, 13.11.Stuttgart
* Elektronische Rechnungsbearbeitung in der öffentlichen Verwaltung (Uni Speyer / FeRD): 27./28.09. Speyer
* Elektronische Kassenbetriebsprüfung - Praxiserfahrungen von BP und StB (DATEV): 09.10. Nürnberg, 10.10. Ulm

DATEV: Jährlicher DATEV-Workshop für alle Anwender der Arbeitspapiere des Referenzmodells in DATEV Abschlussprüfung comfort

DATEV empfiehlt allen Anwendern, sich jährlich über die Neuerungen zu informieren - die wichtigste Voraussetzung für das effiziente Arbeiten mit dem Programm. Rechtzeitig zu Beginn der Prüfungssaison 2013 stellt DATEV die neuen Arbeitspapiere mit DATEV Abschlussprüfung comfort zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit dem IDW hat DATEV die Arbeitspapiere des Referenzmodells verfeinert und gezielter an die Anforderungen der skalierten Prüfung angepasst. Erfahren Sie was neu ist und profitieren Sie von vielen Prozessverbesserungen und -vereinfachungen in den Dokumenten und Funktionen.

Audicon: Praktikerseminar Mehrwert IT-Prüfung

Sie wollen mehr über die Integration der IT-Systemprüfung in die Jahresabschlussprüfung erfahren? Sie interessieren sich für berufsständische Regelungen aus der Wirtschaftsprüfer-Praxis? Dann besuchen Sie das neue "Praktikerseminar Mehrwert IT-Prüfung", das die Audicon GmbH zusammen mit dem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Rouven Friederich durchführt.

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