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Newsletter Ausgabe 6-2012 vom
22. Juni 2012

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Im Fangnetz der Datenanalyse

 

Zwei Artikel aus unserem aktuellen Pressespiegel zeigen wie selbstverständlich die digitale Datenanalyse für den Fiskus hierzulande inzwischen geworden ist und welche Potenziale noch in ihr stecken. "Steuerfahnder in der Backstube" (Märkische Allgemeine) ist schon ein Klassiker. Wie viele Brötchen und Kuchenstücke wurden außer Haus verkauft, wie viele in den Bäckereifilialen verzehrt? Stimmt das Verhältnis von vollem und ermäßigtem Umsatzsteuersatz? Sieht das Finanzamt hier Diskrepanzen, dann aufgrund einer Datenanalyse. Heutzutage ein ganz selbstverständliches Anwendungsszenario für die Software der Prüfer und Fahnder. Mit solch bescheidenen Datenabgleichen geben sich die Italiener nicht zufrieden, wie Spiegel Online unter "Supercomputer jagt Italiens Steuersünder" berichtet: "Er kann in jedes Bankkonto, in die Unterlagen des Katasteramts, der Kraftfahrzeugverwaltung, der Renten- und Autoversicherungen einsehen. Mitgliedschaften im Golf Club oder Urlaubsbuchungen interessieren ihn ebenso wie der Reitunterricht fürs Töchterchen. Alles, was Geld fließen lässt, wird registriert." Wann ist es bei uns soweit?

Ihr Gerhard Schmidt

Aus dem BMF: Aufbewahrungsfristen sollen verkürzt werden

Die Aufbewahrungsfristen im Steuerrecht für Unterlagen, die bisher 10 Jahre aufbewahrt werden mussten, werden im Interesse des Bürokratieabbaus verkürzt: In einem ersten Schritt (ab 2013) auf acht Jahre, in einem weiteren Schritt (ab 2015) auf sieben Jahre. Auch im Handelsgesetzbuch werden die Aufbewahrungsfristen entsprechend verkürzt. Dadurch verringert sich der Umfang der insgesamt in einem Unternehmen aufzubewahrenden Unterlagen. Dies hat das Bundeskabinett im Gesetzesentwurf zum Jahressteuergesetz 2013 beschlossen.

Aus dem BMF: Erleichterungen bei E-Bilanz sollen auf Dauer gelten

Nach Ablauf der Projektphase und sowohl umfangreichen als auch erfolgreichen Konsultationen zwischen der Bundesregierung und den Nutzern der E-Bilanz kann jetzt auch im Bereich der Bilanzen das digitale Zeitalter beginnen, teilt das Bundesfinanzministerium mit. Die gefundene Regelung ist Ergebnis eines zusammen mit den Kammern, Verbänden und Unternehmen nach einer Pilotphase erarbeiteten Kompromisses, der den Belangen aller Beteiligten angemessen Rechnung trägt.

Elektronische Rechnungen: Erst 27 % der Unter­nehmen nutzen den Vor­teil elek­tro­nischer Rech­nungen

Die elektronische Rechnungsstellung setzt sich erst langsam in Deutschland durch: Im Jahr 2011 haben lediglich 27 % der Unternehmen in Deutschland mit mehr als 9 Beschäftigten Rechnungen elektronisch versandt, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber der papierbasierten Rechnung profitieren die Unternehmen dabei von einer Verkürzung und Vereinfachung des Rechnungsprozesses. Besonders effizient sind Übertragungsformate, die dem Empfänger die automatische Weiterverarbeitung ermöglichen (zum Beispiel EDI oder XML). Diese Formate wurden im Jahr 2011 erst von 7 % der Unternehmen eingesetzt.

Diskussion: Aktuelles aus der XING-Gruppe "Elektronische Steuerprüfung"

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* PC-Programm Serpico: Supercomputer jagt Italiens Steuersünder (SPIEGEL ONLINE, 15.06.2012)
* Steuerfahnder in der Backstube (Märkische Allgemeine, 15.06.2012)
* Weitere Änderungen nach Umsatzsteuerprüfung erlaubt? (DeutscheHandwerksZeitung, 12.06.2012)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Elektronische Kassenbetriebsprüfung – Praxiserfahrungen von BP und StB (DATEV): 26.06. Erfurt
* Blockschulung IDEA/AIS TaxAudit Professional (audicon): 26.-29.06. München, 10.-13.07. Stuttgart, 21.-24.08. Hamburg
* Datenimport mit IDEA (audicon): 28.06. München, 12.07. Stuttgart, 23.08 Hamburg, 06.09. Köln
* AIS TaxAudit Professional (audicon): 29.06. München, 13.07. Stuttgart, 24.08 Hamburg, 07.09. Köln
* Neue Kanzleidienstleistungen rund um die digitale Datenanalyse (DATEV): 02.07. Hannover, 03.07. Düsseldorf, 03.12. Hamburg, 03.12. Stuttgart, 04.12. Nürnberg, 04.12. Raunheim
* Konsolidierung in der Praxis - Teil I (DATEV): 17.07. Sindelfingen, 05.09. Hamburg
* Konsolidierung in der Praxis - Teil II (DATEV): 18.07. Sindelfingen, 06.09. Hamburg
* Digitale Datenanalyse Teil I - Einstieg in DATEV ACL comfort (DATEV): 18.07. Stuttgart, 04.09. Nürnberg
* Digitale Datenanalyse Teil II – Basiswissen ACL Desktop-Edition Version 9 (DATEV): 19.07. Stuttgart, 05.09. Nürnberg
* Digitale Datenanalyse Teil III - Praxisfälle für erfahrene ACL-Anwender (DATEV): 20.07. Stuttgart, 06.09. Nürnberg

DATEV: DATEV-Veranstaltung: „Neue Kanzleidienstleistungen rund um die digitale Datenanalyse“

In der Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie rechtzeitig Schwach- und Gefahrenstellen entdecken und wie Sie gleichzeitig den Abstimmaufwand für die Jahresabschlusserstellung reduzieren.

Audicon: audiconale 2012: E-Bilanz im Fokus

Am 13./14.09.2012 findet im Maritim Hotel Düsseldorf die audiconale 2012 statt. Seien auch Sie mit dabei und treffen Sie andere Experten und Entscheider zum fachlichen Dialog rund um die Themen Audit, Risk und Compliance. Im Fokus der Fachveranstaltung steht in diesem Jahr das Thema E-Bilanz.

GISA: Rückblick 7. GISA-PraxisForum GDPdU 2012

Die Themen Digitale Betriebsprüfung (GDPdU) und E-Bilanz sind für Unternehmen weiter von hoher Bedeutung. Die GISA hat sich hier in den vergangenen Jahren einen Namen als Experte und Ansprechpartner zur Umsetzung der Digitalen Betriebsprüfung und E-Bilanz erarbeitet. Das GISA PraxisForum GDPdU fand bereits zum siebten Mal unter dem Motto "Von Unternehmen für Unternehmen" in Berlin statt. Die Veranstaltung am 31. Mai und 1. Juni besuchten ca. 65 Vertreter aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Die Teilnehmer schätzen besonders die ungestörte Atmosphäre zum Erfahrungsaustausch untereinander sowie die aktuellen Informationen und Praxiserfahrungen. Zitat: "Die beste Veranstaltung zu diesem Thema, eigentlich ein Muss für jedes Unternehmen."

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