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Newsletter Ausgabe 1-2011 vom
17. Januar 2011

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Start ins zehnte Jahr GDPdU

 

Es war im Sommer 2001. Da flatterte uns am 16. Juli ein Schreiben aus dem BMF auf den Tisch mit dem Titel "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)". Zwar wurde bereits im Jahr zuvor entscheidende Paragrafen der Abgabenordnung (§§ 146, 147) in Richtung der elektronischen Steuerprüfung geändert, doch erst mit diesem BMF-Schreiben wurde es mit dem Thema ernst und konkret.

Den in diesem Jahr nun anstehenden ersten runden Geburtstag der GDPdU wollen wir mit einem Jubiläumsnewsletter im Juli feiern. Diesen mitzugestalten, sind alle Besucher, Leser und Freunde des "Forum Elektronische Steuerprüfung" herzlich eingeladen. Wie haben Sie die erste Dekade des digitalen Datenzugriffs erlebt? Schicken Sie mir Ihren Jubiläumsbeitrag! Das kann ein Erfahrungsbericht sein, eine Liste mit Empfehlungen, eine Anekdote, Glosse oder Satire. Auch eine wissenschaftliche Abhandlung, ein Gedicht oder jedes andere literarische Genre ist willkommen.

Ich freue mich auf Ihre interessanten oder amüsanten Texte.

Ihr Gerhard Schmidt

Rechtsprechung: Steuerfahndungsprüfung darf nicht zu lange dauern

Es ist ernstlich zweifelhaft, ob eine Umsatzsteuerfestsetzung, die nach fast 10 jähriger Unterbrechung der Steuerfahndungsprüfung ergeht, rechtmäßig ist. So urteilte das Finanzgericht Rheinland-Pfalz im Dezember 2010.

Rechtsprechung: Hinzuschätzungen bei Betriebsprüfungen nur aufgrund gesicherter Testkäufe

Das FG Münster hat strenge Anforderungen an die Verwertbarkeit von sogenannten Testkäufen gestellt. Im Streitfall nahm die Betriebsprüfung bei einem Restaurant Hinzuschätzungen zu den erklärten Umsätzen wegen formeller Buchführungsmängel vor. Grundlage hierfür war u.a. eine Ausbeutekalkulation für das Streitjahr 2001, die sich auf das Ergebnis von zwei in den Jahren 2005 und 2007 durchgeführten Testkäufen eines bestimmten Fleischgerichts stützte. Das Finanzgericht hielt die Testkäufe für die Bestimmung der Schätzungsparameter für nicht verwertbar, da keine Gewähr für eine repräsentative Abbildung der Verhältnisse des Kalkulationsjahres gegeben sei.

Literatur: Referenzmodelle für IT-Governance (Wolfgang Johannsen und Matthias Goeken)

Dieses Buch analysiert die aktuellen Anforderungen an eine erfolgreiche Unternehmens-IT, die sich heute verstärkt den langfristigen Fragen der Unternehmens- und IT-Governance stellen muss, und diskutiert Möglichkeiten, wie die damit verbundenen Aufgaben durch Best-Practice-Referenzmodelle und Standards methodisch bewältigt werden können.

Literatur: Total besteuert: Wie ich einmal ganz alleine den Staatshaushalt retten sollte (Ursula Ott)

Als Durchschnittsverdiener ist man hierzulande arm dran. Da zahlt man nämlich so viel Steuern wie in keinem anderen Land der Welt. Was Wunder also, dass drei Viertel aller Deutschen das Steuersystem ungerecht finden. Als persönlich leidvoll Betroffene – kürzlich hat eine Steuerprüfung sie ereilt – geht Ursula Ott das Thema mit viel Verve und auch Ironie an. Sie schreibt, warum man sich seinen Steuerberater mindestens so sorgfältig aussuchen sollte wie seinen Friseur. Warum mit Finanzbeamten auf Partys keiner reden will. Warum schon allein der Anblick eines Steuererklärungsformulars entschiedene Unlustgefühle auslöst. Und fragt sich vor allem: Warum bloß verbringen wir so viel wertvolle Lebenszeit damit, unsere Bücherquittungen über € 7,90 zu sortieren, während der Staat den Banken gerade 20 Milliarden Euro überweist?

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Das Phänomen Compliance – Notwendig oder überflüssig? (Handelsblatt)
* Betriebsprüfer in NRW sind besonders effektiv (Aachener Zeitung)
* Steuerprüfungen: Kassen im Visier des Fiskus (Handelsblatt)
* GRC sorgt für Angst und Ablehnung (CFOworld)
* E-Mail-Archiv – Appliance, Software oder Cloud? (CHIP-Online)
* Steuersünder bringen Hessen 332 Millionen Euro (Nassauische Neue Presse)
* Compliance: Familienunternehmen mit Defiziten (Creditreform)
* Pflicht und Kür der Archivierung (SearchStorage.de)
* Elf Bausteine der Compliance (Legal Tribune ONLINE)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* Einstieg in die digitale Datenanalyse (DATEV): 13.01. Frankfurt, 20.01. Hamburg, 24.01. Stuttgart, 26.01. Köln, 01.04. Berlin, 04.04. München, 08.04. Frankfurt, 13.04. Nürnberg, 14.04. Stuttgart, 15.04. Köln, 19.04. Hamburg
* Die Jahresversion 2011 der DATEV Arbeitspapiere des Referenzmodells (DATEV): 18.01. Düsseldorf, 19.01. Kamen, 20.01. Dresden, 21.01. Leipzig, 25.01. Köln, 26.01. Raunheim, 27.01. München, 28.01. Nürnberg, 01.02. Kassel
*Grundlagen der Analysesoftware ACL Version 9 – Teil I (DATEV): 03.02. Nürnberg , 07.02. Berlin , 10.02. München , 14.02. Stuttgart , 22.02. Frankfurt , 24.02. Hamburg , 25.02. Köln , 06.05. Berlin , 09.05. Stuttgart , 10.05. München , 12.05. Hamburg , 16.05. Frankfurt , 24.05. Nürnberg , 26.05. Köln
* Praxisfälle ACL – Teil II (DATEV): 10.03. Berlin , 18.03. München , 22.03. Frankfurt , 23.03. Nürnberg , 24.03. Köln , 29.03. Stuttgart , 30.03. Hamburg , 07.06. Berlin , 09.06. Hamburg , 16.06. München , 20.06. Nürnberg , 21.06. Frankfurt , 22.06. Köln , 30.06. Stuttgart
* Verrechnungspreise in der Betriebsprüfung (ZEW): 16.03. Mannheim

Audicon: SAP®-Daten schnell und einfach exportieren

Daten aus SAP® zu exportieren, war ohne tiefgehende IT- oder SAP®-Kenntnisse bisher kaum möglich. Mit SmartExporter Starter, der kostenfreien Software-Lösung der Audicon GmbH, können ab sofort auch Anwender ohne Expertenkenntnisse SAP®-Daten exportieren und für die Analyse aufbereiten.

DATEV: Anwenderseminare für DATEV ACL comfort

Können Sie die gesamte Buchhaltung eines Mandanten nach Auffälligkeiten, Fehlern und Manipulationen durchsuchen? Wenn ja, haben Sie entweder viel Zeit oder Sie nutzen eine Softwarelösung wie DATEV ACL comfort und können diese Aufgabe per Knopfdruck erledigen. In drei Anwenderseminaren erfahren Einsteiger und Fortgeschrittene alles über die Software und wie man sie benutzt.

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