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Newsletter Ausgabe 6-2009 vom
10. Juni 2009

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Prüfungserfahrungen?

 

Fast acht Jahre nach Veröffentlichung der GDPdU müssten die Unternehmen sie eigentlich reichlich gesammelt haben: Erfahrungen mit der elektronischen Steuerprüfung. Gestehen wir den Betriebsprüfern großzügig vier Jahre Schulung und Einarbeitung in ihre Prüfsoftware zu, bis sie damit Ernst machen. Und gehen wir einmal davon aus, dass sich für den einen oder anderen Finanzbeamten eine elektronische Prüfung in der Entgegennahme eines Datenträgers erschöpft. Dann müssten bei knapp 100.000 Betriebsprüfungen in Mittel- und Großbetrieben alleine im Jahr 2008 dennoch einige tausend Unternehmen eine elektronische Steuerprüfung erlebt haben. Doch was haben sie dabei erlebt? Das würde uns alle interessieren. Erich Rohland hat in seinem Artikel einmal - selbstverständlich anonymisiert - Mängelpunkte aus Prüfungsfeststellungen bereits abgeschossener Prüfungen zusammengestellt. Ist seine Liste repräsentativ? Deckt sie sich mit Ihren Prüfungserfahrungen? Lassen Sie es uns wissen! Und was haben die Prüfer in den Unternehmen erlebt? Auch diese Sicht ist für uns alle spannend.

Ihr Gerhard Schmidt

Elektronische Rechnungen: Neues zur elektronischen Rechnung (Stefan Groß, Dr. Nils Hallermann und Bernhard Lindgens)

Im selben Maße, wie sich der elektronische Rechnungsversand in der Praxis etabliert, entstehen neue Zweifelsfragen auf diesem verhältnismäßig jungen Rechtsgebiet. Der Beitrag sucht nach Antworten, um den betroffenen Unternehmen eine Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung der elektronischen Rechnungsstellung zu geben. Dazu soll der aktuelle Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zur Rechnungsstellung kritisch beleuchtet und die Praxistauglichkeit im Hinblick auf die elektronische Rechnungsvariante hinterfragt werden. Aktuell stellt der Stollfuß-Verlag den Beitrag aus der Zeitschrift UVR im Volltext als Leseprobe zur Verfügung.

Elektronische Rechnungen: Anmerkungen zur qualifizierten elektronischen Signatur und zu deren Alternativen (Peter tom Suden)

Die qualifizierte elektronische Signatur steht im Verdacht, sehr schwierig einzurichten, zu beherrschen und anzuwenden zu sein. Aus diesem Grunde hat die EU-Kommission einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Auftrag erteilt, Vorschläge zu erarbeiten, die zu einer Änderung des Verfahrens führen können. Die Frage, ob die qualifizierte elektronische Signatur zu kompliziert ist, soll hier nicht beantwortet werden. Vielmehr geht es um die Frage, ob es Alternativen gibt, und welche Auswirkungen diese Alternativen nach ihrer Einführung haben würden. Der interessierte Anwender und Praktiker, sei er Steuerberater oder Unternehmer, erhält dazu einen kurzen Überblick. Bewusst wird auf eine technisch geprägte Diskussion verzichtet.

Prüfungspraxis: Welche Mängel Betriebsprüfer bei elektronischen Prüfungen beanstanden (Erich Rohland)

Betriebsprüfer wollen vom Unternehmen heute Daten sehen, um die Buchführung zu durchleuchten. Nicht alle Unternehmen können die geforderten Daten liefern. Woran es hapert, zeigt eine Zusammenstellung von Kritikpunkten aus bereits abgeschlossenen Prüfungen.

Aus dem BMF:  Ergebnis der steuerlichen Betriebsprüfung 2008

Am 28.05.2009 veröffentlichte der Bundesfinanzminister die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung 2008. Die wesentlichen Punkte: Im Jahr 2008 waren 13.337 Prüfer im Einsatz. Die Außenprüfungen führten zu einem Mehrergebnis von 14,6 Mrd. € Im Durchschnitt wurden je Prüfer 1,09 Mio. € Mehrergebnis erzielt. Von den 8.390.722 in der Betriebskartei der Finanzämter erfassten Betrieben wurden 210.636 Betriebe geprüft.

Aus dem BMF:  Finanzämter sollen Kulanz zeigen

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat in einem Brief an die Finanzminister der Länder darum gebeten, dass die Finanzämter in Krisenzeiten kulanter gegenüber Unternehmern und Selbstständigen sein sollen.

(IT-)Management: Ausbildung zum Certified Compliance Expert an der School of Governance, Risk & Compliance

Sie möchten sich zum Spezialisten in den Bereichen Corporate Governance, Risikomanagement, Compliance und Fraud Management weiter entwickeln? Sie haben bereits erste Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt. Um als Spezialist anerkannt zu werden, fehlt Ihnen der thematische Spannungsbogen, ein Netzwerk und auch Know-how aus anderen Branchen? Sie würden daher gern nebenberuflich eine anerkannte Ausbildung machen, die Sie vernetzt, Sie fachlich weiterbringt und beruflich qualifiziert? An der staatlich anerkannten Steinbeis-Hochschule können Sie sich an der School of Governance, Risk & Compliance innerhalb eines Jahres nebenberuflich zum Certified Compliance Expert weiterbilden.

Literatur:  Das IT-Gesetz: Compliance in der IT-Sicherheit (Ralf-T. Grünendahl, Andreas F. Steinbacher und Peter H.L. Will)

Die Bedeutung von IT in Unternehmen wächst. Damit einher geht auch eine wachsenden Bedrohung von Unternehmensdaten. Immer mehr Führungskräfte stellen sich daher die Frage, wie sie IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen umfassend verankern können. Dieses Buch liefert dazu ein Konzept. Es reicht von der Unternehmens-Policy zu IT-Sicherheit auf oberster Ebene bis hinunter zu Hinweisen für operative Arbeitsanweisungen. Ganz konkrete Vorschläge zu Formulierungen solcher Richtlinien werden vorgestellt. Sie dienen als Beispiel und Grundlage für die Erarbeitung einer auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittenen Regelwerkes.

Diskussion: Aktuelles aus der XING-Gruppe "Elektronische Steuerprüfung"

Veranstaltungen: Termine der nächsten Wochen

* Seminar: Das elektronische Rechnungswesen (AWV): 15.06. Frankfurt
* Kongress: Das elektronische Rechnungswesen (AWV): 16.06. Frankfurt
* Abstimmung zwischen Unternehmensstrategie und Revision (ACL): 16.06.
Frankfurt
* Praxistag Elektronische Rechnung (GS1 Germany): 18.06. Köln
* Business Lunch (Audicon): 18.06. Düsseldorf, 22.06. München, 24.06. Hamburg
* Verlagerung der Buchhaltung ins Ausland unter dem Aspekt des Datenzugriffs
durch die Finanzverwaltung (WTS): 23.06. Düsseldorf, 24.06. Frankfurt, 25.06.
Hamburg
* Konsolidierung in der Praxis - mit der DATEV-Lösung zur Konsolidierung
(DATEV): 23.06. Koblenz, 25.06. Dortmund, 01.07. Augsburg, 15.07. Heidelberg
* Prüfer-Zirkel: "Neuerungen bei der Erstellung von Jahresabschlüssen durch
Wirtschaftsprüfer" (Datev): 02.07. Frankfurt, 06.07. Berlin, 13.07. Hamburg,
16.07. Stuttgart, 17.07. München, 25.08. Essen
* Qualitätssicherung mit DATEV ProCheck und DATEV Abschlussprüfung (Datev):
28.07. Stuttgart, 29.07. Nürnberg, 11.08. Hannover, 18.08. Düsseldorf, 25.08.
Frankfurt, 10.09. Berlin
* DMS EXPO (Koelnmesse): 15.09.-17.09. Köln

Audicon:  Neue Veranstaltungsreihe - Audicon Business Lunches

Im Juni startet Audicon mit den „Business Lunches“ eine neue Veranstaltungsreihe. In der ersten Staffel dreht sich alles um die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Ertrags- und Liquiditätsplanung. Bei einem entspannten Mittagessen lernen die Teilnehmer, wie Unternehmen vor diesem Hintergrund Datenanalyse zur Risikoreduzierung und Kostenersparnis nutzen können.

DATEV: Workshop zur Qualitätssicherung

Im halbtägigen Workshop Qualitätssicherung mit DATEV ProCheck und DATEV Abschlussprüfung lernen Sie die Vorteile von DATEV ProCheck und im Besonderen das Prozessmodell für Wirtschaftsprüfer kennen.

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