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Newsletter Ausgabe 9-2007 vom
7. September 2007

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Daten sammeln – und dann?

Der Datensammeleifer öffentlicher und nichtöffentlicher Stellen (wie www.archive.org) scheint keine Grenzen zu kennen. Von den GDPdU bis zur Online-Durchsuchung heimischer PCs, immer wieder werden wir Bürger mit neuen Begehrlichkeiten des Staates nach unseren Daten konfrontiert. Damit müssen wir uns kritisch und gegebenenfalls abwehrend auseinandersetzen. Das waren zumindest die Leserreaktionen auf Stritters letzte Forums-Spitze „Big Brother Schäuble und seine Trojaner“. Daten sammeln zu dürfen, Daten tatsächlich zu sammeln und die gesammelten Daten dann auszuwerten, ist Dreierlei. Und an der Auswertung hapert es oftmals. So fordert beispielsweise der Bundesrechnungshof von der Finanzverwaltung einen zielgerichteten IT-Einsatz. Doch warum hakt es bei der administrativen Umsetzung? Der Staat spart an Personal und Investitionen in adäquate IT. Oder überschätzt die Innovationsfähigkeit seiner Beamten. Die Prüfsoftware IDEA flächendeckend in der Außenprüfung einzusetzen, gehört auch nach jahrelangen Schulungen noch nicht zum Behördenalltag. Ist der Staat überhaupt in der Lage, IT-Strukturen aufzubauen, die es erlauben, all die gesammelten Daten miteinander zu verknüpfen und zusammen auszuwerten? Stehen hier nicht der Föderalismus und die Abschottung der einzelnen Verwaltungen untereinander im Weg? Ist in der Praxis alles also nur halb so wild? Im Moment vielleicht schon. Doch die Umsetzungs- und Anwendungspr0bleme sind irgendwann einmal gelöst. Die Frage nach der informationelle Selbstbestimmung dagegen ist keine Frage der Zeit, sondern eine grundsätzliche. Und daher werden wir in diesem Forum immer wieder fordern: Staatlichen Datensammlungen müssen auf ein Minimum beschränkt werden. Und wir fordern: Dort, wo unstrittige Datensammlungen existieren, müssen diese auch konsequent genutzt werden.

Ihr Gerhard Schmidt

Steuerberater: Berufsständisches Projekt "GDPdU-Handbuch"

Das Datenzugriffsrecht und vor allem dessen Handhabung
durch die Finanzverwaltung stellen jeden Steuerberater vor eine neue
Herausforderung. Kein Berufskollege kommt umhin, für seine Kanzlei eine
zutreffende Organisation zu schaffen. Der COLLEGA e.V. will Steuerberatern nun dabei
helfen, die Herausforderungen der GDPdU gemeinsam zu meistern. Auf der
Grundlage gesammelten Anwendungswissens von Berufskollegen soll im Teamwork
eine Organisationshilfe entwickelt werden.

Bundesrechnungshof: Probleme beim Vollzug der Steuergesetze

Trotz der besonderen Bedeutung der Steuereinnahmen als mit Abstand wichtigster Einnahmequelle für die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden stellte der Bundesrechnungshof
bereits im Jahr 1993 fest, dass die Steuerverwaltung in Deutschland in
zunehmendem Ausmaß Schwierigkeiten hat, ihren gesetzlichen Auftrag zur
Festsetzung und Erhebung der Steuern ordnungsgemäß zu erfüllen. Seitdem
sind jedoch keine Verbesserungen eingetreten. Im Gegenteil: In der
Praxis werden seit mehreren Jahren die Misere der Steuerverwaltung und
stetig wachsende Vollzugsmängel beklagt. Deshalb hat der
Bundesrechnungshof die derzeitige Lage der Steuerverwaltung im Bereich
der Steuerfestsetzung − insbesondere im Veranlagungsbereich und bei den
Prüfungsdiensten – untersucht. Das Ergebnis dieser Prüfung ist in dem
Band „Probleme beim Vollzug der Steuergesetze“ des Bundesbeauftragten
für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung zusammengefasst.

Finanzverwaltung: 2006 - ein erfolgreiches Jahr für die sächsische Betriebsprüfung

In Sachsen wurden im Jahr 2006 von den
Betriebsprüfern der Finanzämter insgesamt 10.083 Außenprüfungen
abgeschlossen. Dafür waren circa 420
Prüfer aus den acht Betriebsprüfungsstellen und bei der Prüfung so
genannter Kleinstbetriebe weitere 160 Beschäftigte aus allen
Finanzämtern Sachsens im Einsatz. Dazu Sachsens
Finanzminister Metz: “Die Betriebsprüfer unserer Finanzämter waren
2006 sehr erfolgreich. Sie haben ihre Ergebnisse in allen wichtigen
Bereichen verbessert." Aus den Außenprüfungen ergaben sich im Jahr 2006
Steuernachzahlungen von insgesamt 329,3 Millionen Euro, von denen rund
70 Prozent durch die Prüfung von Großbetrieben erzielt wurden.

Finanzverwaltung: Nachschauen der Thüringer Finanzämter bringen 21 Millionen Euro

Aufgrund von „Nachschauen“ haben die Thüringer Finanzämter im Jahr 2006 ein
Mehrergebnis von rund 21 Millionen Euro erbracht. Ein Schwerpunkt waren dabei
erneut die beantragten Investitionszulagen. Sie mussten im Zuge der Nachschauen
um 13 Millionen Euro gemindert werden. „Dadurch ist ein erheblicher Missbrauch
von Subventionen verhindert worden“, erklärte Finanzministerin Birgit Diezel.
Ein Großteil des übrigen Ergebnisses sei auf den Bereich der Eigenheimzulage und
der Einkommenssteuer entfallen. Insgesamt hätten die Spezialisten der Thüringer
Finanzverwaltung im vergangenen Jahr rund 3.900 dieser „Nachschauen“
durchgeführt.

Literatur: IT Governance für Geschäftsführer und Vorstände

Wie kann IT Governance im Unternehmen um- und durchgesetzt
werden? Die zweite Auflage des Projektpapiers "IT Governance für
Geschäftsführer und Vorstände", einem Gemeinschaftsprodukt von KPMG und
dem IT Governance Institute, bietet Anregungen, wie die IT zur
Chefsache wird und hält im Anhang außerdem Umsetzungshilfen und
Checklisten bereit. Das Werk steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

  • Mehr

IT-Management: Archiv des gesamten Internets


Seit 1996 archiviert eine gemeinnützige Organisation in den USA das Internet. Ein gigantischer Fundus an Informationen, auch für Außenprüfer. Wer nicht gespeichert werden will, kann dies einfach veranlassen.


IT-Management: Neuer Ratgeber im Internet: Branchenbuch IT-Sicherheit

Wer Produkte oder Spezialisten für mehr IT-Sicherheit sucht, findet diese jetzt schneller: Die neue Online-Plattform www.branchenbuch-it-sicherheit.de informiert über geeignete Angebote.

Pressespiegel: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

*  Wenn der Fiskus öfter klingelt (FTD)
*  Governance, Risk und Compliance in SAP-Systemen (COMPUTERWOCHE)
*  Ein Bier für Herrn Seis! (WirtschaftsWoche)
*  IT-Governance und Portfolio-Management (SwissICT)
*  Wie steht es um die Informationssicherheit in deutschen Unternehmen? (COMPUTERWOCHE)
*  Gesetzestreue im Unternehmen: Kodex und Compliance (FAZ.net)
*  Umsatzsteuer: Willkommen, liebe Sonderprüfer! (impulse online)
*  Strategische Ausrichtung der IT am Business: IT Governance als permanente Aufgabe (prcenter.de)
*  IT-Governance im Fokus: Das deutsche Isaca-Chapter gibt eine eigene Print-Publikation heraus - nicht nur für Mitglieder. (COMPUTERWOCHE)

Veranstaltungen: Termine in nächster Zeit

*  Digitale Betriebsprüfung in SAP (Management Circle): 03.09.-04.09. Frankfurt, 22.10.-23.10. Köln
*  Technische Umsetzung der GDPdU in SAP Systemen (SAP): 06.09.-07.09. Berlin
*  IT-Compliance Day (Vereon): 25.09. Zürich
*  DMS EXPO (koelnmesse): 25.09.-27.09. Köln
*  Verrechnungspreise in der Betriebsprüfung (IIR): 26.-27.09. Frankfurt
*  Wenn der Betriebsprüfer mit dem Notebook kommt … (hsp): 10.10. Berlin, 14.11. Hamburg
*  Audiconale 2007 (Audicon): 11.-12.10. Köln
*  GDPdU-Workshop (Magic Software): 11.10. Düsseldorf, 15.11. Hamburg
*  Tax Risk Management (IIR): 08.-09.10. Hamburg
*  Elektronische Rechnungen (IIR): 23.10. Frankfurt
*  SYSTEMS 2007 (Messe München): 23.-26.10. München
*  Elektronischer Rechnungstag 2007 (Kongress Media GmbH): 14.11.-15.11. Frankfurt
*  Fachkonferenz "Corporate Compliance Management" (marcus evans): 27.11.-28.11. Berlin

mentana-claimsoft: Sichere virtuelle Poststelle


www.signaturportal.de wurde jetzt als erster Dienstleister für elektronischen Rechnungsversand per E-Mail und SOAP vom TÜV- Saarland geprüft - und erhielt das Zertifikat.


  • Mehr

Audicon: Nur noch wenige freie Plätze: audiconale 07 - am 11. und 12.10.2007 in Köln!


Die audiconale 07 bündelt an zwei Veranstaltungstagen Informationen aus Wirtschaftsprüfung, Datenanalyse und Compliance - praxisgerecht aufbereitet. Experten und Entscheider treffen sich am 11. und 12.10.2007 im Kölner Dorint Hotel An Der Messe zu Workshops, Dialog und Erfahrungsaustausch.


UnITeK: Automatische Posteingangsbearbeitung für KMUs auf der DMS-Expo


Auf der DMS-Expo 2007 stellt die UnITeK GmbH aus Vaterstetten die jüngsten Erweiterungen ihrer DocuMatic Produktfamilie vor. Mit den gleichermaßen preiswerten wie leistungsfähigen und leicht zu konfigurierenden Modulen DocuMatic DocReader und InvoiceReader öffnet sie den Posteingangs-Markt auch für KMU.


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GISA: Praxisbericht "Digitale Betriebsprüfung (GDPdU)" auf der ImmoCom 2007


Die GISA GmbH informiert die Besucher des IT-Kongresses und der Fachmesse für Führungskräfte der Wohnungs- und Immobilienbranche am 24. und 25. September 2007 in Berlin.


SER: Kunden nutzen flexible ECM-Einführungsstrategien


Erst vor einem Jahr hatte der Automobilzulieferer Bergische Achsen Kommanditgesellschaft (BPW) den unternehmensweiten Roll-out seines DOXiS Archivs von SER beschlossen. Mit der Einführung eines automatisierten Invoice Managements geht er jetzt den nächsten Schritt zum Aufbau eines umfassenden Enterprise Content Management. Ziel ist die Prozessoptimierung in der Rechnungseingangsbearbeitung.


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MCS: Den Spesenbeleg aus IDEA aufrufen...


Mit der Lösung der MCS GmbH kann der Betriebsprüfer per Doppelklick direkt aus seinen IDEA-Daten heraus auf sämtliche archivierten Unterlagen des Steuerpflichtigen zugreifen. Das funktioniert sowohl im firmeneigenen System als auch mit dem Rechenzentrum von MCS.


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Magic: GDPdU Compliance - Warten, bis der Steuerprüfer zweimal klingelt?


Dass viele Unternehmen mit den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) noch nicht soweit sind, wie es der Gesetzgeber verlangt, ist kein Geheimnis. Auf den ersten Blick ist zudem oft nicht sichtbar, in welchen Systemen steuerrelevante Daten schlummern. Ein Workshop von Magic Software schafft Abhilfe.


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rent a brain: Wer darf meine E-Mails lesen?


Die Optimierung des Archiv- und Speicherplatzes in Zusammenhang mit der Archivierung digitaler Dokumente und E-Mails ist sehr wichtig und Inhalt jedes Pflichtenheftes. Mit drei zentralen Anforderungen haben Sie schon ein optimales Pflichtenheft für ein E-Mail-Archivsystem. Allein durch die Erfüllung dieser drei Kriterien wiederum und mit der Hilfe eines schnellen und bedienerfreundlichen Clients werden Sie mehr Einsparungen erzielen als über die herkömmlichen Hartfaktoren.


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hsp: Opti.List: Gesicherter Online-Zugriff auf Belege aus DMS


Die Möglichkeiten der GDPdU-Lösung "Opti.List" hält auch neuester Rechtsauffassung stand. Die hsp GmbH informiert darüber u. a. auf der DMS Expo in Köln.


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Beta Systems: Auch heuer auf der DMS Expo in Köln


Nach dem Erfolg des letzten Jahres wird Beta Systems auch in diesem Jahr vom 25. bis zum 27. September ihre Produktlösungen aus den Bereichen Enterprise Content Management, Document Management und Data Center Infrastructure vorstellen.


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