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Newsletter Ausgabe 01-2004 vom 22.01.2004

Inhalt:

  • Editorial: Exemplarische Klarheit
  • BMF: Pflichtangaben auf Rechnungen
  • Lösungen: DSAG und SAP im Gespräch mit der Finanzverwaltung
  • Lösungen: AWV - Verwaltungsprozesse effizienter gestalten
  • Literaturtipp: IT-Outsourcing
  • Checklisten: Wenn die Steuerfahndung kommt
  • Checklisten: Umfangreiches Angebot im Forum
  • Veranstaltungen: Termine im Februar und März


Editorial: Exemplarische Klarheit

Seit 1.1.2004 müssen Rechnungen, damit sie zum Vorsteuerabzug berechtigen, eine Vielzahl von Kriterien erfüllen. Ob dies den Unternehmen gefällt oder nicht, sei hier dahin gestellt. Erfreulich unter dem Aspekt der elektronischen Steuerprüfung ist jedoch, dass in der Vorgabe der Finanzverwaltung die steuerlich relevanten Datenattribute für Rechnungen klar verständlich aufgezählt sind. Das werden insbesondere die Softwarehersteller begrüßen, denn sie wissen damit präzise, wie sie Rechnungen GDPdU-konform zu programmieren haben. Soviel Klarheit über die steuerlich relevanten Datenattribute für einen bestimmten Dokumenttyp wünschen wir uns von der Finanzverwaltung nicht nur exemplarisch für Rechnungen, sondern auch für alle weiteren Arten von Dokumenten, die steuerlich relevante Daten enthalten (können). Und derer gibt es viele. Die AWV - Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. hat fast 60 Seiten mit aufbewahrungspflichtigen Unterlagen zusammengestellt - ohne Anspruch auf Vollständigkeit! Irgendwann in den kommenden Jahren werden wir bezüglich der steuerlich relevanten Datenattribute dieser ganzen Unterlagen klarer sehen, durch Klarstellungen der Finanzgerichte - oder Klartext durch den Fiskus.

Ihr Gerhard Schmidt


BMF: Pflichtangaben auf Rechnungen

Seit 1. Januar 2004 müssen Rechnungen eine ganze Reihe von neuen Kriterien erfüllen, um den Vorsteuerabzug weiterhin in Anspruch nehmen zu können. Bei den Eingangsrechnungen ist künftig also Vorsicht geboten. Es sollte sorgfältig geprüft werden, ob sie die geforderten Angaben enthalten. Ausgangsrechnungen werden in der Regel elektronisch mit einem ERP-System oder mit einer anderen Fakturasoftware erstellt. Um Konflikten mit den Rechnungsempfängern aus dem Weg zu gehen, sollte die Software zur Rechnungserstellung daraufhin überprüft werden, ob sie in der Lage ist, Rechnungen mit allen geforderten Pflichtangaben zu erstellen.

Lösungen: DSAG und SAP im Gespräch mit der Finanzverwaltung

Am 08.12.2003 fand in Bonn ein Informationsgespräch über die Umsetzung der GDPdU in den SAP-Systemen statt. An der Veranstaltung, initiiert durch die DSAG (Deutsche SAP Anwendergruppe e.V.), nahmen Vertreter des BMF, des BfF und der Länderfinanzverwaltungen sowie Vertreter der SAP AG teil. Anlass des Treffens war die Klärung von Kritikpunkten sowie die Aufklärung von Missverständnissen. Die Ergebnisse des offenen und harmonisch verlaufenen Gesprächs hat die DSAG in einem Schreiben an ihre Mitglieder zusammengefasst.

Lösungen: AWV - Verwaltungsprozesse effizienter gestalten

Die AWV - Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V., Eschborn, wurde bereits 1926 mit dem Ziel gegründet, die Produktivität der Verwaltungsprozesse sowohl in Unternehmen als auch im öffentlichen Sektor zu erhöhen und den Erfahrungsaustausch mit der Wissenschaft zu fördern. Seit über 75 Jahren fördert die AWV die Kommunikation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung. Sie hat an der Entwicklung der betrieblichen Verwaltungsorganisation und ihrer Produktivitätssteigerung maßgeblich mitgewirkt. Der Fachausschuss "Wirtschaftliches Umfeld und Recht" beispielsweise beschäftigt sich mit Themen wie den Aufbewahrungspflichten für digitale Unterlagen, den Grundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme oder der Auslegung der GoB beim Einsatz neuer Organisationstechnologien.

Literaturtipp: IT-Outsourcing

IT-Outsourcing bietet nicht nur bei der Archivierung steuerlich relevanter Daten für die elektronische Steuerprüfung interessante Perspektiven. In der Neuerscheinung „IT-Outsourcing" aus dem Erich Schmidt Verlag stellt der Herausgeber Dr. Peter Bräutigam in diesem interdisziplinären umfassenden Werk neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten sämtliche rechtliche Problemfelder, insbesondere des Arbeits-, Urheber-, Steuer-, Bank- und Datenschutzrechts präzise dar. Einen großen Raum nehmen praktische Tipps zur Vorbereitung, Verhandlung und Gestaltung von Rahmenvertrag und Service Level Agreements ein.

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Checklisten: Wenn die Steuerfahndung kommt

Steuerfahndung ist sowohl Steuereintreibung als auch Steuerstrafverfolgung unter massivem Einsatz hoheitlicher Möglichkeiten des Staates. Rigoros werden sowohl die Mittel der Finanzbehörden als auch die Mittel der Strafverfolgungsbehörden gegen Bürger angewandt, die im Verdacht der Steuerhinterziehung stehen. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Hans Leifert gibt Tipps, um Fehler bei einer Steuerfahndung zu vermeiden.

Checklisten: Umfangreiches Angebot im Forum

Das „Forum Elektronische Steuerprüfung" bietet in der Rubrik „Checklisten" Checklisten und Leitfäden zur Durchführung eines GDPdU-Projektes, zur Erstellung einer Verfahrensdokumentation, zur Durchführung eines Dokumenten-Management-Projektes sowie zum Verhalten bei Steuerprüfungen und Steuerfahndungen.


Veranstaltungen: Termine im Februar und März

Im Februar und März finden Veranstaltungen zu Themen der elektronischen Steuerprüfung statt in Neustadt/Wied, Frankfurt, Stuttgart, München, Dortmund, Hannover, Berlin, Hamburg, Wiesbaden, Düsseldorf, Leipzig. Veranstalter sind SER/Audicon, Bundessteuerberaterkammer und EGSZ Datenrevision.

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Newsletter vom 22.01.2004 des "Forum Elektronische Steuerprüfung"

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