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Trau, Schau, Wem? – Kritische Anmerkungen zur digitalen Betriebsprüfung

Erschienen in BBK Nr. 1/2010 vom 01.01.2010, Verlag Neue Wirtschafts-Briefe

Von Roger Odenthal

25.01.2010

Roger Odenthal

Roger Odenthal 
Unternehmensberater Roger Odenthal (www.roger-odenthal.de) beschäftigt sich mit EDV-Revision, SAP-Prüfung, Deliktrevision sowie dem DV-Einsatz im Revisionsbereich.

Der ursprüngliche Zweck, die prüferische Auswahl einzelner Geschäftsvorfälle durch den Einsatz spezieller Revisions-Software zu erleichtern, ist seit Beginn der elektronischen Steuerprüfung 2002 zunehmend in den Hintergrund getreten. Demgegenüber hat in der öffentlichen Wahrnehmung die statistische Aufbereitung von Buchhaltungs- und Kassendaten an Bedeutung gewonnen. Die offensiv nach außen getragenen Stichworte Benford-Analysen, Chi-Quadrat Testverfahren, Korrelationsrechnung und Zeitreihenvergleich sowie Durchschnittsberechnung beschreiben eine Entwicklung hin zu „indirekten Prüfungsmethoden” der Finanzverwaltung, deren Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für Steuerpflichtige in vielen Fällen nicht mehr nachvollziehbar sind. Nicht selten sehen sich diese auf der Grundlage statistischer Kennzahlen dem Vorwurf der Steuerverkürzung ausgesetzt, den sie ohne mathematischen Sachverstand kaum zu entkräften vermögen. Hiermit sowie mit weiteren kritischen Aspekten der dargestellten Entwicklung setzt sich dieser Artikel auseinander.

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