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Home  Praxisbeispiele Umfrage von Audicon / Ernst & Young

Nur fünf Prozent der Unternehmen auf elektronische Steuerprüfung vorbereitet

Eineinhalb Jahre nach Zulassung der elektronischen Steuerprüfung sind nur fünf Prozent der deutschen Unternehmen auf diese Form der Prüfung vorbereitet. 70 Prozent der Unternehmen wollen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten die Vorgaben der „Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfung digitaler Unterlagen (GDPdU)“ erfüllen. Das ergab eine Anfang Juli 2003 veröffentlichte Umfrage des Stuttgarter Softwareunternehmens Audicon und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young im Mai 2003. Befragt wurden rund 600 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Die Umfrage belegt, dass ein großer Teil der Unternehmen bisher nicht ausreichend auf die Bereitstellung der elektronischen Daten vorbereitet ist. Lediglich rund fünf Prozent der befragten Unternehmen erfüllen bereits die Anforderungen der „GDPdU“. 27 Prozent erfüllen die Anforderungen teilweise. Immerhin nahezu die Hälfte der befragten Unternehmen (44,8 Prozent) plant oder testet Lösungen für die digitale Betriebsprüfung. Dagegen haben sich rund 13 Prozent bisher nicht mit den „GDPdU“ auseinandergesetzt.

Obwohl das Gros der befragten Unternehmen nur teilweise oder überhaupt nicht auf die digitale Betriebsprüfung vorbereitet ist, werden bei der Herstellung der „GDPdU“-Konformität keine größeren Schwierigkeiten erwartet. Von den bei der Umfrage vorgegebenen Antwortmöglichkeiten wurde nur die „Zusammenfassung und Konsolidierung der Daten“ als eventuell problematisch eingeschätzt. Die „Identifizierung der steuerrelevanten Daten“, „die Datenbereitstellung für den mittelbaren und unmittelbaren Zugriff“ und „die Bereitstellung für die Datenträgerüberlassung“ werden als unproblematisch eingestuft.

Die Umfrage wurde unter den Teilnehmern der Roadshow "AIS TaxAudit - Die Intelligenz der digitalen Steuerprüfung" gemacht. Befragt wurden also ausschließlich Personen, die sich bereits mit GDPdU-konformen Lösungen beschäftigen. In diesem Licht sind die Ergebnisse der Umfrage zu sein. Bei einer repräsentativen Umfrage dürften noch viel weniger Unternehmen für die elektronische Steuerprüfung gerüstet sein.

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