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Newsletter Ausgabe 2-2019 vom
28. Februar 2019

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Formate, Formate, ...

 

Formate sind die Voraussetzung dafür, dass sich in der digitalen Welt zwei Parteien verständigen können. Sind Formate standardisiert, dann können sich nicht nur zwei Parteien nach bilateraler Formatabsprache verständigen, sondern ganz viele. Alle, die den Formatstandard nutzen.

Ganz neu haben wir einen Standard für Kassendaten. Ein Standard mit hohem Nutzen für die Anwender von elektronischen Kassensystemen, schafft er für diese doch Rechtssicherheit und erlaubt einfache Prozesse bei der Administration von Kassendaten.

Einfache digitale Prozesse wünscht sich jedes Unternehmen. Mit je weniger unterschiedlichen Formaten ein Unternehmen konfrontiert ist, desto leichter lässt sich der Wunsch erfüllen. Ideal ist ein einziges Format, in dem Daten im Unternehmen verarbeitet werden. Dazu ist es notwendig, dass andere von außen kommende Formate vor der Verarbeitung in genau dieses Inhouse-Format konvertiert werden.

Technisch vielfach kein Problem, doch steuerrechtlich auch zulässig? Mit dieser Frage setzten sich die GoBD-Experten diesmal auseinander.

In der Frage der Formatkonvertierung wird es noch einigen Diskussions- und Klärungsbedarf geben. Ist der Begriff Format auf der Ebene von semantischen Datenmodellen oder der Ebene von Syntaxen anzusiedeln? Beispielsweise bei der europäischen Norm für eine Kernrechnung, bei der für ein semantisches Datenmodell zwei verschiedene XML-Syntaxen möglich sind.

Oder, um bei Rechnungen zu bleiben: Darf eine Rechnung im PDF-Format als PDF gedruckt werden? Selbstverständlich, werden die meisten Unternehmen antworten. PDF bleibt PDF, das hat mit Formatkonvertierung nichts zu tun. Unzulässig! Wird der eine oder andere Leser dieses Newsletters sagen. Dann nämlich, wenn es sich um eine Zugferd-Rechnung handelt. In diesem Fall geht beim Drucken die XML-Datei im Anhang verloren. Und das ist nach GoBD verboten. Kann das ein Unternehmen wissen, das noch nie etwas von Zugferd gehört hat? Und was folgt daraus?

Das Thema Formate wird uns bei der digitalen Transformation noch vielfach beschäftigen. 

Ihr Gerhard Schmidt

Kassen: Branchenüber­greifender Datenstandard für Kassendaten

Die im Deutschen Fachverband für Kassen- und Abrechnungstechnik e.V. (DFKA) zusammengeschlossenen Unternehmen haben sich auf einen Datenstandard geeinigt, der unter anderem eine möglichst automatisierte (Weiter-)Verarbeitung der Daten aus den Kassensystemen beispielsweise in Handel, Gastronomie und Handwerk ermöglicht. Weitere Beteiligte an der Erarbeitung der Taxonomie waren der steuerberatende und wirtschaftsprüfende Berufsstand sowie Vertreter aus den Finanzbehörden der Bundesländer.

Experten erläutern die GoBD: Was bedeutet „Ersetzendes Konvertieren"?

Der 8. Artikel aus der Reihe „GoBD-Expertenerläuterungen" widmet sich dem Thema „Ersetzendes Konvertieren". Die GoBD-Experten erläutern die Frage, inwieweit die geplante Neufassung der GoBD Erleichterungen im Zusammenhang mit Formatkonvertierungen mit sich bringt und welche gesetzlichen Vorgaben dabei zu beachten sind.

Rechtsprechung: Datenträger­überlassung bei Betriebsprüfung

Das Finanzgericht München entschied: Beim Datenzugriff durch Datenträgerüberlassung ist es unverhältnismäßig, wenn in der Prüfungsanordnung die Aufforderung zur Vorlage eines Datenträgers enthalten ist und als Grund dafür lediglich auf die GDPdU verwiesen wird ohne weiter anzugeben, ob, wo und wie lange die überlassenen Daten gespeichert werden sollen.

Rechtsprechung: BFH Zum Rechnungsmerkmal "vollständige Anschrift"

Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied: Für die Ausübung des Rechts auf Vorsteuerabzug ist erforderlich, dass der Leistungsempfänger eine Rechnung besitzt, in der eine Anschrift des Leistenden genannt ist, unter der jener postalisch erreichbar ist. Für die Prüfung des Rechnungsmerkmals "vollständige Anschrift" ist der Zeitpunkt der Rechnungsausstellung maßgeblich. Die Feststellungslast für die postalische Erreichbarkeit zu diesem Zeitpunkt trifft den den Vorsteuerabzug begehrenden Leistungsempfänger.

Literatur: Continuous Auditing mit IDEA-Skript (Roger Odenthal)

Moderne effiziente Revisionstechniken stützen sich auf automatisierte Analysen betrieblicher Daten. Mit diesem Buch erlernen Sie schrittweise alle Grundlagen der IDEA-Programmierung. Zahlreiche Übungsaufgaben und Beispiele begleiten Sie von der Entwicklung erster Programme bis zur Gestaltung komplexer Analyse-Workflows. Die Digitalisierung von Prüfungsideen erfolgt dabei aus der Sicht eines erfahrenen Revisionspraktikers, der verständlich darlegt, wie sich die Effizienz und Qualität der Prüfung mit IDEA-Skript nachhaltig verbessern lässt. Beginnende und fortgeschrittene IDEA-Anwender profitieren gleichermaßen von der konzeptionellen Gestaltung dieses Fachbuchs.

Pressespiegel / Linktipps

* BWL-Spezialisten verstärken die Betriebsprüfung in Hessen (Haufe, 22.02.2019)
* Verschärfte Kassenregeln kommen kaum voran (saz bike, 20.02.2019)
* Wie Personalabbau die Steuerhinterziehung in Sachsen begünstigt (Leipziger Internet Zeitung, 15.02.2019)
* Wie verlässlich sind GoBD-Zertifikate für Software? (handwerk.com, 28.01.2019)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 05.03. Webinar: Expertenaustausch zum Thema GoBD und Tax Compliance Management (Audicon)
* 14.03. Webinar: Erfolgreich in der Abschlussprüfung: Das Datenanalyse-Konzept von Audicon (Audicon)
* 19.03. Webinar: audiconEXPERT Day: Tax Compliance digital – Dialoge, Impulse, Lösungen (Audicon)
* 22.03. Webinar: Stärkung des IKS durch kontinuierliche Datenanalyse (Audicon)
* 02.04. Leipzig: Jahresabschlüsse prozessorientiert dokumentieren (Datev)
* 03.04. Nürnberg: Jahresabschlüsse prozessorientiert dokumentieren (Datev)
* 03.04. Webinar: Deep Dive zur Neufassung der GoBD (PSP)
* 04.04. Stuttgart: Jahresabschlüsse prozessorientiert dokumentieren (Datev)
* 09.04. Frankfurt: Jahresabschlüsse prozessorientiert dokumentieren (Datev)
* 10.04. Düsseldorf: Jahresabschlüsse prozessorientiert dokumentieren (Datev)
* 11.04. Hamburg: Jahresabschlüsse prozessorientiert dokumentieren (Datev)
* 25.04.-26.04. Deggendorf: Algorithmen – Werkzeuge eines neuen Denkens? (Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse)
* 03.06.-04.06. Bonn: E-Rechnungs-Gipfel (Vereon)
* 04.09.-05.09. Leipzig: 14. PraxisForum - Compliance und Digitalisierung: DSGVO, eRechnung und Verfahrensdokumentation (Gisa)
* 12.09.-13.09. Düsseldorf: audiconale 2019 (Audicon)

DATEV: Kostenfreie Infobroschüre für den Prüferalltag

Im Fokus: Gut vorbereitet auf die Jahresabschlussprüfung. Welche Neuerungen sind bei der Jahresabschlussprüfung zu beachten? Wie können Sie mit dem Einsatz moderner Software wertvolle Zeit für wiederholte Arbeiten einsparen und wirtschaftlich prüfen? Antworten auf diese wichtigen Fragen erhalten Sie in der kostenfreien DATEV-Broschüre „Wirtschaftsprüfung in der Praxis 01/2019“ (Art.-Nr. 31286).

Audicon: audiconale 2019: save the date – ein Themenausblick

Nach einem Jahr Pause findet die audiconale in diesem Jahr vom 12. bis 13. September im Maritim Hotel in Düsseldorf statt. Im Mittelpunkt der Fachkonferenz zu Audit, Risk und Compliance stehen unter anderem die Themen Datenanalyse, Tax Compliance sowie neue Cloud-Technologien.

Verfahrensdokumentation-Services: Verfahrensdoku-Schnellstart - solide Basis für eine Verfahrensdokumentation

Schnell eine solide Basis für eine Verfahrensdokumentation zu legen, das ermöglicht Ihnen Verfahrensdoku-Schnellstart: In einer PDF-Datei Zutreffendes ankreuzen, Tabellendaten und Texte ergänzen, alles abspeichern. Und schon haben Sie ein Dokument, das sich dem Betriebsprüfer präsentieren lässt. Als Unternehmer können Sie mit Verfahrensdoku-Schnellstart das leidige Thema der steuerlichen Verfahrensdokumentation schnell und unkompliziert abhaken. Als Steuerberater haben Sie mit Verfahrensdoku-Schnellstart das initiale Mittel an der Hand, das Problem der steuerlichen Verfahrensdokumentation bei Ihren Mandanten schnell und effizient anzupacken und zu lösen.

Data Migration: Abschaltung von Altsystemen mit JiVS History

Viele Unternehmen haben das Thema Altsystemabschaltung bisher regelmäßig vor sich her geschoben. Viel zu groß ist die Unsicherheit, auf technische Probleme zu stoßen oder gesetzlichen Anforderungen nicht vollständig gerecht zu werden. Mit JiVS History sind diese Sorgen unbegründet.

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