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Newsletter Ausgabe 5-2017 vom
30. Mai 2017

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Verfahrensdokumentation musterhaft

 

Mit einer Verfahrensdokumentation tun sich alle schwer. Die Finanzverwaltung fordert sie, sagt aber nicht genau genug, was darin stehen soll. Ein wesentlicher Fortschritt war, als 2015 die Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) eine 49-seitige „Musterverfahrensdokumentation zur Belegablage" veröffentlicht hat. Diese adressiert alle Unternehmen vom DAX-Konzern bis zum Handwerker. Was zu dokumentieren ist, wird beschrieben, konkret ausformulieren muss es aber jedes Unternehmen selbst. Nun sind wir einen deutlichen Schritt weiter. Der Steuerberaterverband Collega hat soeben einen modularen, über 500-seitigen Werkzeugkasten für Verfahrensdokumentationen veröffentlicht, dessen sehr konkret und praxisnah gestaltete Bausteine sich mit nur geringen Anpassungen zu unternehmensspezifischen Verfahrensdokumentationen zusammensetzen lassen. Ein notwendiges, ambitioniertes, im Detail oft schwieriges, längst nicht abgeschlossenes berufsständisches Projekt, dem man insbesondere im Interesse kleinerer Unternehmen nur viel Erfolg wünschen kann.

Ihr Gerhard Schmidt

Verfahrensdokumentation: Collega veröffentlicht Mustervorlagen für Verfahrensdokumentation

Jeder meiner Mandanten braucht eine Verfahrensdokumentation, doch jeder meiner Mandanten ist anders. Wie schaffe ich es, für jeden und mit jedem Mandanten eine passgenaue Verfahrensdokumentation zu erstellen? Das fragte sich Steuerberater Günter Hässel. Und ihm war schnell klar, was er braucht: Einen modularen Werkzeugkasten für Verfahrensdokumentationen, aus dem sich unternehmensspezifische Verfahrensdokumentationen zusammenbauen lassen. Nur gab es leider keinen solchen Werkzeugkasten. Also setzt er sich mit anderen Steuerberatern aus seinem Steuerberaterverband Collega zusammen und entwickelte mit ihnen einen. Über 500 Seiten mit modularen Kopiervorlagen und Erläuterungen sind so entstanden und wurden nun veröffentlicht.

Rechtliches: Kassenhersteller zum Referentenentwurf der Kassensicherungsverordnung

Der Deutscher Fachverband für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik (DFKA) hat sich mit dem Referentenentwurf der Kassensicherungsverordnung auseinandergesetzt. Zwei konkrete Anforderungen sorgen aus seiner Sicht für unnötige hohe Kosten und Wettbewerbsverzerrungen und werden die weitere technische Entwicklung behindern. Sie stellen also das Gegenteil der politisch ausdrücklich gewollten Technologieoffenheit dar. Der DFKA plädiert daher dringend für eine Veränderung in diesen beiden Punkten.

Aus dem BMF: Ko­or­di­nier­te steu­er­li­che Au­ßen­prü­fun­gen mit an­de­ren Staa­ten

Anfang 2017 hat das Bundesministerium der Finanzen ein Anwendungsschreiben über koordinierte steuerliche Außenprüfungen mit Steuerverwaltungen anderer Staaten und Gebiete an die obersten Finanzbehörden der Länder und an das Bundeszentralamt für Steuern übersandt. Darin werden insbesondere die rechtlichen Grundlagen für solche Außenprüfungen dargestellt, als auch deren praktische Durchführung erläutert.

Aus dem BMF: Ergebnisse der Lohnsteuer-Außenprüfung im Kalenderjahr 2016

Nach den statistischen Aufzeichnungen der obersten Finanzbehörden der Länder haben die Lohnsteuer-Außenprüfungen im Kalenderjahr 2016 zu einem Mehrergebnis von 825 Mio. Euro geführt. Von den insgesamt 2.536.259 Arbeitgebern wurden 103.744 Arbeitgeber abschließend in 2016 geprüft. Es handelt sich hierbei sowohl um private Arbeitgeber als auch um öffentliche Verwaltungen und Betriebe. Im Kalenderjahr 2016 wurden durchschnittlich 2.033 Prüfer eingesetzt.

Veranstaltungen: Fachtagung „Digitale Datenanalyse 2017“ - Rückblick (Gerhard Schmidt)

Wie nutzt der Betriebsprüfer die digitale Datenanalyse, wie der Steuerberater im Vorfeld einer Betriebsprüfung, wie der Steuerberater in der Betriebsprüfung zur Abwehr von Steuerstrafverfahren? Diese Fragen bilden den Kern der jährlichen „Fachtagung Digitale Datenanalyse“ der Datev. Dazu kommen dann jeweils aktuelle Themen. 2017 waren das Kassengesetz und Kassenrichtlinie, die Umsetzung der GoBD bei Mandanten sowie die Digitalisierung in der Kanzlei.

Pressespiegel / Linktipps: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Steuerprüfer treiben Millionen für Thüringen ein (Thüringer Allgemeine, 25.05)
* Digitale Buchführung: Wie rechtssicher ist Ihre Software? (Handwerk.com, 12.05.2017)
* Hinzuschätzung wegen Mängeln in der Kassenführung (Haufe, 10.05.2017)
* Herausforderungen der digitalen Betriebsprüfung (Universität Münster, 06.05.2017)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 31.05.-01.06. Berlin: PraxisForum Digitale Prozesse: GoBD und Prüfungen (Gisa)
* 27.06.-28.06. Raunheim: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)
* 05.07.-06.07. Dortmund: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)
* 04.09. Duisburg: Fachtagung Kassenführung (Steuerseminare Rhein-Ruhr)
* 21.09.-22.09. Düsseldorf: audiconale 2017 (Audicon)

DATEV: Sicher und effizient durch die Stichprobenziehung

Die Anwendung des risikoorientierten Prüfansatzes fordert passende Prüfmethoden, um die geforderte Prüfungssicherheit in relativ kurzer Zeit zu erreichen. Daher empfiehlt es sich Prüfungshandlungen auf der Grundlage von Stichproben vorzunehmen. DATEV Datenprüfung classic / comfort unterstützt Sie bei folgenden Stichprobenverfahren, die Sie für unterschiedliche Prüfungsziele einsetzen können:

Data Migration: JiVS Data Provider – die systemübergreifende Datendrehscheibe

JiVS Data Provider ist eine Datendrehscheibe, mit der Sie zeitgesteuert Nutzdaten aus beliebigen Vorsystemen importieren, verarbeiten, auswerten und bereitstellen können.

Audicon: audiconale 2017: im Fokus – die digitale Transformation

Auf der diesjährigen audiconale steht das Thema der digitalen Transformation im Fokus. Die Fachkonferenz rund um Audit, Risk & Compliance findet vom 21. bis 22. September im Maritim Hotel Düsseldorf statt.

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