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Newsletter Ausgabe 3-2017 vom
24. März 2017

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Besser spät als gar nicht aufwachen

 

„GoBD-Richtlinie greift seit Jahresbeginn" las ich in den letzten Tagen als Schlagzeile in einem renommierten Branchenfachportal. Verwundert reibe ich mir die Augen: Die GoBD sind doch schon längst in Kraft! Was Ende 2016 auslief, waren die letzten Ausnahmen für veraltete elektronische Kassensysteme. Relevant war das nur für sehr wenige Unternehmen.

Das plötzliche Hochschrecken aus jahrelangem Tiefschlaf scheint ein weitverbreitetes Phänomen zu sein. Regulatorische Anforderungen, die längst erfüllt sein müssten, werden plötzlich bewusst. Und dann ist Aufregung angesagt. Das habe ich in den letzten Tagen auch auf der Cebit wieder erlebt. Bei praktisch allen Ausstellern, die vom Kassenthema betroffen sind. Anforderungen an Kassensysteme, die bereits in den GDPdU von 2001 enthalten waren, werden jetzt erst konsequent umgesetzt oder anforderungsgerechte Software in der Praxis eingesetzt.

Verspätet auf seine regulatorischen Verpflichtungen gestoßen zu werden und sich ihrer anzunehmen, ist zwar nicht ganz unproblematisch, doch allemal besser, als sie überhaupt nicht in den Blick zu bekommen.

Ihr Gerhard Schmidt

Aus der Finanzverwaltung: Prüffelder für das Kalenderjahr 2017 in NRW

Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen hat für das Kalenderjahr 2017 die Prüffelder bekannt gemacht. Zentrale Prüffelder sind „Investitionsabzugsbetrag gem. § 7g EStG" sowie "Verlustabzug bei Körperschaften gem. § 8c KStG" Für die dezentralen Prüffelder wurde eine Liste veröffentlicht.

Aus der Finanzverwaltung: NRW-Steuerfahnder bescheren NRW über eine Milliarde Euro mehr in der Kasse

Die Arbeit der NRW-Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder hat dem Land Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr ein Mehrergebnis von gut einer Milliarde Euro beschert. In fast 5.000 Prüfungen haben die Fahnder Steuerhinterzieher aufgespürt. Dass auch die Gerichte Steuerbetrug nicht als "Sünde" bewerten, zeigen 4.483 Strafverfahren im Jahr 2016. Insgesamt wurden Freiheitsstrafen in Höhe von 398 Jahren verhängt. Von den 53,7 Milliarden Euro Gesamtsteuereinnahmen in NRW in 2016 resultierten zehn Prozent aus der erfolgreichen Tätigkeit der nordrhein-westfälischen Steuerfahnder und Betriebsprüfer.

Aus dem BMF: Diskussionsentwurf Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV)

Durch das Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen vom 20. Dezember 2016 sind die gesetzlichen Regelungen zu den Aufzeichnungspflichten des § 90 Absatz 3 der Abgabenordnung modifiziert worden. Dementsprechend ist auch eine Anpassung der Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV) erforderlich.

Literatur: Verrechnungspreise (Roman Dawid (Hrsg.))

Dieses Buch bietet einen strukturierten Überblick über die steuerlichen Verrechnungspreise, die sich sowohl für multinationale Konzerne als auch für international tätige Mittelständler zu einer der wichtigsten steuerlichen Herausforderungen, aber auch Gestaltungsfelder entwickelt haben. Das Werk behandelt einschlägige Rechtsgrundlagen, Methoden der Verrechnungspreisbestimmung, typische Konfliktfelder in steuerlichen Betriebsprüfungen und gibt Hilfestellung bei der Erstellung einer Verrechnungspreisdokumentation.

Literatur: Verfahrensdokumentation nach GoBD für kleine und mittlere Unternehmen

Der Verlag des wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater (DWS Verlag) hat ein 8-seitiges Merkblatt zur Verfahrensdokumentation nach GoBD für kleine und mittlere Unternehmen herausgegeben, das Steuerberater an ihre Mandanten verteilen können.

Leitfäden: GoBD-Leitfaden für die Unternehmenspraxis Version 2.3 erschienen

Der von der von Peters, Schönberger & Partner mbB erstmals im April 2015 herausgegebene, inzwischen 205 Seiten umfassende Leitfaden ist in Version 2.3 erschienen. Neu sind die Kapitel Internes Kontrollsystem (IKS) und Elektronische Aufzeichnungs- und Kassensysteme sowie ein Glossars zur Erläuterung von Abkürzungen und Fachbegriffen aus dem GoBD-Leitfaden. Konkretisierungen gibt es zur Auslagerung ins Ausland und zum Kontroll- und Protokollumfeld.

Pressespiegel: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Anforderungen der Finanzverwaltung an elektronische Rechnungen (Haufe, 24.03.2017)
* Rechte und Pflichten im Fall einer Steuerfahndung (industrie.de, 09.03.2017)
* Finanzamt verlangt QMS für Apotheken-EDV (apotheke adhoc, 06.03.2017)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 31.03. Webinar: GoBD-konforme Kassenführung – Grundsätze ordnungsgemäßer Kassenführung (Audicon)
* 04.04. Stuttgart: Praktikerseminar zur digitalen Betriebsprüfung im Rahmen der GoBD (Audicon)
* 03.05.-04.05. München: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)
* 10.05.-11.05. Berlin: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)
* 18.05. Webinar: Praktikerseminar zu statistischen Methoden in der Revision und Wirtschaftsprüfung (Audicon)
* 17.05.-18.05. Düsseldorf: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 23.05.-24.05. Stuttgart: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)
* 30.05.-31.05. Hamburg: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)
* 31.05.-01.06. Berlin: PraxisForum Digitale Prozesse: GoBD und Prüfungen (Gisa)
* 27.06.-28.06. Raunheim: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)
* 05.07.-06.07. Dortmund: Fachtagung Digitale Datenanalyse (Datev)

Audicon: Kostenloses Webinar: GoBD-konforme Kassenführung – Grundsätze ordnungsgemäßer Kassenführung

Wie Sie als Unternehmen den neuen Anforderungen für eine GoBD-konforme Kassenführung ordnungsgemäß begegnen können, erfahren Sie in dem kostenlosen Webinar der Audicon GmbH mit dem Titel „GoBD-konforme Kassenführung – Grundsätze ordnungsgemäßer Kassenführung“, das am 31.03.2017 in der Zeit von 11.00 bis 12.00 Uhr stattfindet.

DATEV: Optimierte Prozesse mit DATEV Abschlussprüfung mobil

Prüfungsnachweise einfach abfotografieren, mit Notizen oder Sprachmemos ergänzen und sicher in die Prüfungsakte übertragen – all dies können Wirtschaftsprüfer künftig mit der App DATEV Abschlussprüfung mobil direkt vom Mandanten aus machen. Die Daten werden verschlüsselt auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert und anschließend über eine gesicherte Verbindung in das DATEV-Rechenzentrum übertragen. Dazu authentifiziert sich der Nutzer über DATEV SmartLogin. Die ins Rechenzentrum übertragenen Nachweise stehen dem Wirtschaftsprüfer umgehend zu Verfügung und können direkt in die elektronische Prüfungsakte übernommen werden.

Data Migration: JiVS Migration – sichere Migration aller Datenformate

JiVS Migration ist ein Datenmigrationstool, das für die Umstellung von IT-Systemen oder für die Konsolidierung von Einzelsystemen entwickelt wurde. JiVS Migration stellt alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung, um von beliebigen Quellsystemen Daten zu importieren, zu bearbeiten (ETL), automatisierte Testdaten zu erstellen und für beliebige Zielsysteme das entsprechende Datenformat bereit zu stellen. Ganz gleich ob Sie mit SAP, Baan, JD Edwards oder Oracle arbeiten – JiVS Migration ist komplett systemunabhängig.

GISA: GoBD für Abrechnungslösungen: Gratwanderung zwischen Branchen-Standards und zunehmender „Atomisierung“ des Buchungsstoffes

Alles für progressives und retrogrades Prüfen nach GoBD-Basics vorbereitet zu haben, bedarf eines strukturierten und effektiven Vorgehens unter Wirtschaftlichkeitsaspekten. Das GISA Competence Center IT Compliance liefert unter anderem hierfür erprobte methodische Ansatzpunkte unter Beachtung der Entwicklungen seitens der Finanzverwaltung.

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