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Empfehlungen für die Ausgestaltung und Beurteilung von Compliance-Management-Systemen

 

23.07.2014

Wie können Unternehmen durch ein funktionsfähiges Compliance-Management-System die Erfüllung der wesentlichen Organisationspflichten bei der Leitung und Überwachung von Unternehmen sicherstellen? Welche Strukturen sind notwendig, um ein angemessenes und wirksames Compliance Management sicherzustellen? Welche Voraussetzungen erfordern eine eigenständige groß angelegte Compliance-Organisation? Ist es notwendig, einen eigenen Compliance Officer/Chief Compliance Officer zu haben? Welche Compliance-Maßnahmen und -Strukturen können in kleineren und mittelständischen Unternehmen als funktional äquivalent zu einer eigenständigen Compliance-Abteilung angesehen werden? Der Beantwortung dieser Fragen ist das Forschungsprojekt „Leitlinien für das Management von Organisations- und Aufsichtspflichten“ des Konstanz Institut für Corporate Governance (KICG)nachgegangen. Die Ergebnisse sind nun erschienen.

Zielsetzung des Forschungsprojekt war es, die Anforderungen zur Erfüllung der wesentlichen Organisationspflichten (einschließlich Sorgfalts- und Aufsichtspflichten) bei der Leitung und Überwachung von Unternehmen zu identifizieren, die Prinzipien der dazu erforderlichen Management-Maßnahmen zu untersuchen sowie daraus abgeleitete Leitlinien zur Beurteilung der Organisations- und Aufsichtspflichten mit Empfehlungen zur Umsetzung konkreter Maßnahmen im Rahmen eines angemessenen und funktionsfähigen CMS für Unternehmen unterschiedlicher Compliance-Komplexitätsstufen zu erstellen.  Aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über eine Laufzeit von zwei Jahren geförderten Forschungsprojekt sind nun insgesamt sechs Dokumente hervorgegangen, die ab sofort auf der Website des Konstanz Institut für Corporate Governance – KICG zum kostenlosen Download bereitstehen.

Sowohl Unternehmen unterschiedlichster Strukturen und Größe wie auch Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Rechtsanwaltskanzleien zeigten von Beginn an ein großes Interesse an der Themenstellung des Projekts. Durch die Unterstützung und Einbindung von 25 Kooperationspartnern aus der Wirtschaft (u. a. Daimler, Deloitte, EY, PwC, Siemens) gelangt es dem Projektteam unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Grüninger, RAuN Dr. Roland Steinmeyer und Prof. Dr. Josef Wieland den Praxisbezug und -transfer der Forschungsergebnisse sicherzustellen.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

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