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Dauerthema Altsystemabschaltung und Datenmigration

27.01.2014

Gerhard Schmidt

Gerhard Schmidt 
Chefredakteur des "Forum Elektronische Steuerprüfung".

 

Waren im Sommer 2001 alle Themen rund um die damals veröffentlichten GDPdU neu und aufregend, so hat sich im Laufe der Zeit doch vieles beruhigt und geklärt. Wir wissen inzwischen genau, was die Prüfsoftware der Finanzverwaltung so kann und wie sie eingesetzt wird. Bei der Verfahrensdokumentation hat sich herausgestellt, dass viel heiße Luft um sie herum gemacht wird. Eigentlich ist sie wichtig, doch wenn sie nicht vorhanden oder mangelhaft ist, hat das kaum Konsequenzen.

Ein Thema aber zeigt sich als Dauerthema mit unveränderter, ja eher wachsender Bedeutung: die Altsystemabschaltung und die damit einhergehende Datenmigration. Eine Altsystemabschaltung gehört nicht zum Tagesgeschäft im Unternehmen. Die Anlässe dafür bemessen sich eher in Dekaden. Und so ist sie für die Beteiligten fast immer Neuland. Die Mitarbeiter, die vor Jahren vielleicht schon einmal eine Systemmigration gestemmt haben, sind nicht mehr im Unternehmen. Und dokumentiert ist von damals auch nichts. Dazu war nun wahrlich keine Zeit, war man doch froh, dass es irgendwie so mit Ach und Krach geklappt hat. Jedes System ist anders mit seinen Tücken im Detail. Da würde eine alte Dokumentation sowieso wenig nützen. Eine Altsystemabschaltung ist also immer ein neues, eigenständiges Projekt, bei dem die Complianceanforderungen und mit der Technik in Einklang gebracht werden müssen.

Eines hat sich bei der Altsystemabschaltung und der Datenmigration im Laufe der Jahre allerdings verändert. Heute gibt es exzellente Systeme, Verfahren und Berater dazu. Das war im Jahre 2001 längst nicht so. Werfen Sie doch einmal einen Blick in den Messebereich des Forums. Da werden Sie einige finden.

Ihr Gerhard Schmidt

 

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