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Wahnsinn! Bald sollen auch elektronische Rechnungen vom Finanzamt anerkannt werden!

Editorial des Email-Newsletters 07-2009 vom 08.07.2009

07.07.2009

Gerhard Schmidt

Gerhard Schmidt 
Chefredakteur des "Forum Elektronische Steuerprüfung".

 

Vermutet habe ich es schon lange: In der EU werden jedes Jahr 40 Milliarden Rechnungen hin- und hergeschickt. Würden sie elektronisch verschickt, könnten die europäischen Unternehmen 18 Milliarden Euro sparen. Nun wurden die Zahlen aus höchstberufenem Munde bestätigt. Von keinem Geringerem als dem EU-Berater für Bürokratieabbau, Edmund Stoiber. Nach einer messerscharfen Analyse hat er eines der größten bürokratischen Hindernisse für die Wirtschaft in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" auf den Punkt gebracht: "Bisher werden von den Finanzämtern nur Rechnungen auf Papier anerkannt. Ein Wahnsinn im Zeitalter der elektronischen Kommunikation! Die Kommission startet nun auf unsere Anregung hin die Initiative, Rechnungen auch elektronisch zuzulassen." Eine geniale Idee! Warum ist bisher eigentlich niemand darauf gekommen? Da steckt Potenzial drin. Könnte man nicht in Zukunft auch die Steuerprüfung elektronisch durchführen? Ich werde es Herrn Stoiber einfach einmal vorschlagen. Bei seiner Pfiffigkeit und Durchsetzungskraft wird es bis zur Umsetzung nicht sehr lange dauern. In der Zwischenzeit kann ich ja schon einmal ein Internetportal zu dem Thema aufbauen. Wahnsinns-Perspektiven!

Ihr Gerhard Schmidt

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