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Rückblick 7. GISA-PraxisForum GDPdU 2012

18.06.2012

Die Themen Digitale Betriebsprüfung (GDPdU) und E-Bilanz sind für Unternehmen weiter von hoher Bedeutung. Die GISA hat sich hier in den vergangenen Jahren einen Namen als Experte und Ansprechpartner zur Umsetzung der Digitalen Betriebsprüfung und E-Bilanz erarbeitet. Das GISA PraxisForum GDPdU fand bereits zum siebten Mal unter dem Motto "Von Unternehmen für Unternehmen" in Berlin statt. Die Veranstaltung am 31. Mai und 1. Juni besuchten ca. 65 Vertreter aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Die Teilnehmer schätzen besonders die ungestörte Atmosphäre zum Erfahrungsaustausch untereinander sowie die aktuellen Informationen und Praxiserfahrungen. Zitat: "Die beste Veranstaltung zu diesem Thema, eigentlich ein Muss für jedes Unternehmen."

Zum Auftakt der Fachveranstaltung berichtete Martin Henn, Oberfinanzdirektion Rheinland zu aktuellen Gesetzesurteilen und Entwicklungen der Betriebsprüfung. Die Fokussierung der Prüfer auf FIBU-Vorsysteme (z.B. Kassensysteme und Nebenbücher) sowie die Anforderungen zu Grund- oder Primäraufzeichnungen gaben auch den Unternehmen wertvolle Denkanstöße, die ursprünglich gedacht hatten mit dem Thema GDPdU durch zu sein. Auch die Schilderungen eines Datenzugriffes im Zuge einer Umsatzsteuernachschau überraschten einige Teilnehmer. "Ist das Unternehmen tatsächlich vorbereitet wenn der Prüfer in der Tür steht?" Im Anschluss daran informierte Thomas Krause, IT-Berater der GISA GmbH, über die neusten Rechtsgrundlagen zum Thema elektronische Rechnungslegung - gefolgt von Praxisberichten und Lösungsansätzen. Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen gewährten Einblick in die Projektrealisierung und berichteten über Erfahrungen und Herausforderungen bei der praktischen Anwendbarkeit. Im zweiten Teil des Fachprogramms stand die simulierte Betriebsprüfung mit Einsatz der Software IDEA (Interactive Data Extraction and Analysis) im Mittelpunkt. Speziell der Einsatz des Tools in der Revision war Schwerpunkt der Live-Demonstration. Auch wenn viele der Teilnehmer der Meinung waren, dass sie mit der Thematik GDPdU vertraut sind, so konnten gerade die Vorträge von Unternehmen z.B. über Erfahrungen mit umfassenden datenbasierten Prüfungen des Zolls noch einmal wertvolle Tipps geben.

Der zweite Veranstaltungstag stand wie im letzten Jahr wieder ganz im Zeichen der E-Bilanz - eingeleitet von Markus Hülshoff, Oberfinanzdirektion Münster. Er präsentierte u.a. neuste Erfahrungen aus der E-Bilanz-Pilotphase und gab einen Ausblick auf noch anstehende Anforderungen. Am Nachmittag folgten aktuelle Beiträge aus der Praxis zur Umsetzung der E-Bilanz - u.a. referiert durch Vertreter eines halleschen Verkehrsunternehmens und eines Energieversorgungsunternehmens.

Höhepunkt des zweiten Veranstaltungstages war die Live-Demonstration zur Umsetzung der E-Bilanz. In dieser Präsentation konnten die Teilnehmer den Erstellungsprozess - von der Datenbeschaffung über das Konten-Mapping bis zur E-Bilanz - praxisnah mit verfolgen. Gezeigt wurde der Prozess am Beispiel des Datenexports einer Handelsbilanz aus einem SAP-System mit steuerlicher Überleitungsrechnung. Die beispielhaft vorgestellte Lösung ist eine für Fachanwender entwickelte Software zur Erstellung von elektronischen Unternehmensberichten im XBRL-Format (für SAP und Non SAP-Systemen) und unterstützt die Erstellung und Übermittlung von E-Bilanzen gemäß den gesetzlichen Vorgaben der deutschen Finanzverwaltung. Abschließend wurden im Rahmen des Roundtables noch einmal aktuelle Fragen zur E-Bilanz aufgegriffen und gemeinsam mit den Experten im Plenum diskutiert.

Das durchweg sehr positive Feedback der Teilnehmer bestärkt uns darin, dass sich unser  Konzept für Unternehmen eine Plattform zu organisieren, wo diese ihre Erfahrungen ungestört austauschen können und gleichzeitig mit den aktuellsten Informationen versorgt  werden, bewährt hat. Wir werden im nächsten Jahr auch daran festhalten, dass Softwarehersteller und Berater nicht zugelassen werden. Wie heißt es so schön, nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung, meint Renato Herrmann, Leiter des Competence Centers Compliance der GISA.

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